Situation im Tourismus bereitet Sorgen – Deviseneinnahmen sanken drastisch

Die derzeitige Situation im Bereich des Tourismus bereitet Anlass zur Sorge. Bis zum 10. März sanken die Deviseneinahmen um 41 Prozent, die Anzahl der Übernachtungen gingen um 60 Prozent und die Anzahl der einreisenden Touristen um 42 Prozent zurück, so der Direktor des Nationalen Büros für den tunesischen Tourismus (ONTT), Habib Ammar während einer Debatte am Samstag in Tunis.

Die Schwerpunkte der Gespräche zwischen Vertretern des tunesischen Tourismus im In- und Ausland, Hotels, Wirtschaftsverbänden, Reisebüros und regionalen Berufsverbänden gingen somit auch darum, einen Plan zu erstellen, um den Tourismussektor wiederzubeleben. Der Minister für Tourismus und Handel Mehdi Houas forderte die Vertreter des tunesischen Tourismus im Ausland auf, erfinderisch und innovativ in ihren Werbekampagnen zu sein und ihre zur Verfügung stehenden Budgets so effizient wie möglich zuzuweisen.

Der Direktor der World Tourism Organisation (WTO) Frederic Pierret sagte, dass Tunesien jetzt als sicherer und freier Rechtsstaat mit einer modernen Infrastruktur gesehen werde und somit ein qualitativ hochwertiges Produkt als das wichtigste Kapital für die Wiedereroberung der Touristen und der Investoren angeboten werden könne.