Tunesien: Handelsbilanzdefizit gesunken, Importzollerhöhungen auf nicht wesentliche Konsumgüter

Das Handelsbilanzdefizit ist im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 1.271,7 Mio Dinar gesunken. Die Exporte stiegen auf 2.669 Millionen Dinar an, während die Importe um 2 Prozent auf 3.941 Millionen Dinar sanken. Der Industrie- und Handelsminister Zied Ladhari kündigte an, dass zur Reduzierung des Defizits Importzölle auf nicht wesentliche Konsumgüter eingeführt bzw. erhöht würden.

Ladhari sagte, dass 86 Prozent der jährlichen Importe grundsätzliche Güter seien, die zum Funktionieren der Volkswirtschaft erforderlich seien. Im Hinblick darauf müsse man die Wirtschaft umstrukturieren und nicht notwendige Einfuhren beschränken bzw. besteuern. Er erwähnte explizit, dass die Vergünstigungen für Autohändler und Importeure angegangen würden.

Auf den Anstieg des Handelsbilanzdefizites im ersten Quartal des Jahres angesprochen, sagte Ladhari, dass dieses hauptsächlich Rohstoffeinfuhren (30 %), Lebensmittelprodukte (11%) und Konsumgüter (8%) waren. .

Grafik Handelsbilanz


Quelle: tradingeconomics.com

Quelle: TAP

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Redaktion

- Seit 2000 regelmäßig als Urlauber in Tunesien - Seit 2006 als Individualreisender in Tunesien unterwegs - Seit 2010 wohnhaft in Tunesien