Kef: Feldversuch mit einer neuen Kartoffelsorte wird ausgeweitet (Korrektur)

Das Projekt zum Anbau einer neuen Kartoffelsorte im Gouvernorat Kef wird 2018 fortgesetzt und ausgeweitet, sagte Bashir Mraihi, Leiter der regionalen Kommission für landwirtschaftliche Entwicklung. Die ersten Erfahrungen im Anbau dieser Kartoffeln auf einer Fläche von 35 Hektar in der Delegation von Sra Ouertène im Jahr 2017 waren erfolgreich und verliefen vielversprechend.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 im Gouvernorat Kef eine Gesamtanbaufläche von 1.000 Hektar  zu erreichen, zumal der Durchschnittsertrag dieser Sorte namens “Spunta” sehr hoch ist und zwischen 25 und 35 Tonnen pro Hektar liegt. In diesem Jahr werden fast 160 Tonnen Saatgut dieser Kartoffelsorte in den Höhenlagen von Kef (700 Meter über dem Meeresspiegel) einschließlich Legsour, Sakiet Sidi Youssef, Toiref und Sers angebaut.

Das Projekt läuft im Rahmen der tunesisch-deutschen Kooperation, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, dem Technischen Zentrum für Kartoffel und Artischocke (CTPTA) und dem CTV in Zusammenarbeit mit der APIA durchgeführt wird.

Diese Kartoffelsorte ist eine köstliche Sorte mit glatter Haut und leicht süßlichem Geschmack. Für den Verbraucher ist es nicht notwendig, die Kartoffel zu schälen. Sie muss nur gewaschen und dann gekocht oder gebraten werden. 

Diese Kartoffelsorte schließt eine Lücke im Kartoffelanbau zwischen den Monaten September und November des Jahres, in denen tunesische Kartoffelarten nicht wachsen. Zudem bescheren sie Landwirten der Region eine fünfte Saison und damit zusätzliche Einnahmen.

Hinweis: In einer vorherigen Version dieses Artikels war von einer “deutschen Kartoffelsorte” die Rede. Dies trifft nicht zu. Der Artikel wurde angepasst!

Foto: Symbolfoto

Quelle: Presseagentur TAP

 

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Redaktion

- Seit 2000 regelmäßig als Urlauber in Tunesien - Seit 2006 als Individualreisender in Tunesien unterwegs - Seit 2010 wohnhaft in Tunesien