Gesteigerte Ölproduktion treibt nicht-verarbeitende Industrie an

Nach den neuesten Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INS) ist die Ölproduktion in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 auf fast 37.500 Barrel pro Tag angestiegen. Dies ließ die Wertschöpfung der nicht verarbeitenden Industrien um 3,7% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ansteigen. 

Das Wachstum ist auf eine höhere Produktion in der Öl- und Gasförderung (+8,5%) und dem Bausektor (+1,8%) zurückzuführen. In dieser Hinsicht stieg die tägliche Rohölproduktion in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 auf fast 37.500 Barrel, verglichen mit einem Tagesdurchschnitt von 33.700 Barrel im Vorjahr. Diese Zahlen liegen jedoch noch weit unter den Zahlen des Referenzjahres 2010, in dem über 70.000 Barrel Öl pro Tag gefördert wurden.

Die Produktion im Bergbausektor ging jedoch um 3,3% zurück, nachdem die Phosphatproduktion im selben Zeitraum um fast 1,1 Millionen Tonnen gesunken war, verglichen mit 1,2 Millionen Tonnen im gleichen Zeitraum 2017. Die durchschnittliche Produktion in den drei Quartalen wurde vor 2011 auf fast 2 Millionen Tonnen geschätzt.

Wachstum des verarbeitenden Gewerbes gesunken

Das Wachstum des verarbeitenden Gewerbes ging in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 um 0,3% zurück. Ursache ist der Rückgang der Produktion in der chemischen Industrie um 8,5%, insbesondere in der Produktion von Phosphaten und Derivaten, die mangels Rohstoffen aufgrund von Protestaktionen und Blockaden um 22% zurückging.

Zuwächse wurden jedoch in der Textilbekleidungsbranche (+1,6%), der Maschinen- und Elektroindustrie (+0,3%), der Nahrungsmittelindustrie (+1,1%) und der Baustoff-, Keramik- und Glasbranche (+0,9%) verzeichnet.

Quelle: TAP