1.055 Verkehrstote in Tunesien bis 15. November 2018

Von Jahresbeginn bis zum 15. November 2018 haben in Tunesien 5.059 Verkehrsunfälle 1.055 Menschen das Leben gekostet, 7.685 Menschen wurden verletzt. 89 Kinder unter 14 Jahren starben auf Tunesiens Straßen.

Das sagte Oussama Mabrouk, Vertreter des Nationalen Observatoriums für Straßensicherheit im Innenministerium in einer Erklärung an die Presseagentur TAP am Rande des „Welttages der Erinnerung an die Opfer des Straßenverkehrs“. Er fügte hinzu, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle um 19,43% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich zurückgegangen sei, ebenso wie die Zahl der Todesfälle und Verletzungen.

Nach offiziellen Angaben starben 89 Kinder bei Verkehrsunfällen. Sie waren alle unter 14 Jahre alt. In diesem Zusammenhang gab es 907 Verletzte. Die tunesischen Straßen gehören zu den gefährlichsten weltweit; auf dem weltweiten Index belegt Tunesien Platz 138 von insgesamt 180 Ländern. Die durchschnittliche Sterblichkeitsrate beträgt 24,4 Todesfälle pro 100.000 Einwohner. Auf regionaler Ebene sind die Straßen in den Gouvernoraten Kairouan, Medenine, Zaghouan und Sidi Bouzid am Gefährlichsten.

Die UN-Generalversammlung hatte 2005 beschlossen, den dritten Sonntag in jedem November als Welttag der Erinnerung an Straßenverkehrsopfer zu begehen. Seitdem hat sich dieser Tag zu einem wichtigen Instrument für die weltweiten Bemühungen zur Verringerung von Straßenverkehrsopfern entwickelt. Der Tag ist eine Gelegenheit, auf das Ausmaß der durch Verkehrsunfälle verursachten emotionalen und wirtschaftlichen Beschädigungen aufmerksam zu machen und das Leiden der Opfer von Verkehrsunfällen sowie die Arbeit der Unterstützungs- und Rettungsdienste anzuerkennen.

Quelle(n): TAP, Kinder: Réalités.com.tn