Präsidentschaftswahlen in Zahlen

Insgesamt 7.074.566 Wähler, davon 3.614.694 Männer und 3.459.872 Frauen, sind registriert und können zwischen voraussichtlich 26 Kandidaten entscheiden. Von der Gesamtzahl der registrierten Wähler stimmen 386.053 im Ausland und 6.688.513 in Tunesien. Für die Sicherheit wirken über 32.000 Soldaten aus allen Truppenteilen mit.

Insgesamt gibt es 4.869 Wahlbüros. Davon befinden sich 303 Büros mit 6 Wahlbezirken in 46 Ländern im Ausland und 4.567 in Tunesien.

Bei der letzten Wahl 2014 lag die Wahlbeteiligung bei 62,9% mit 3.339.666 Wählern, die abgestimmt hatten. Bei gleicher Wahlbeteiligung wie 2014 könnte die Zahl der Wähler 4,5 Millionen erreichen.

Obergrenzen der Wahlkampfkosten

  • Gesamtobergrenze der Wahlkampfkosten für jeden Präsidentschaftskandidaten in der ersten Wahlrunde liegen bei 1.768.641.000 Dinar, davon 1.414.913.000 Dinar als Eigenfinanzierung
  • Die Obergrenze des öffentlichen Zuschusses als Erstattung der Wahlkampfkosten für jeden Kandidaten der ersten Runde liegt bei 176.864.000 Dinar. Zur Erstattung muss der Präsidentschaftskandidat nach Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse mindestens 3 Prozent der Stimmen erhalten haben.
  • Die Gesamtobergrenze der Wahlkampfkosten liegt in der zweiten Runde bei 1.061.184.000 Dinar, davon 848.947.000 Dinar als Eigenfinanzierung
  • Die Obergrenze des öffentlichen Zuschusses als Erstattung der Wahlkampfkosten für jeden Bewerber in der zweite Runde liegt bei 106.118.000 Dinar
  • Die Obergrenze des öffentlichen Zuschusses für jeden Kandidaten in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen wird auf 25 Dinar pro 1.000 registrierte Wähler im Land festgelegt. In der zweiten Wahlrunde sind 15 Dinar vorgesehen.

Sicherheit

Mehr als 32.000 Soldaten aus allen Truppenteilen wirken an der Sicherung der Wahlen von Anfang bis Ende mit. Die Auslieferung und die Rückholung der Wahlurnen in Borj Khadhra im Gouvernorat Tataouine werden durch ein Militärflugzeug übernommen. Eine Einheit der Marine wird eingesetztm um sensibles Wahlmaterial von Sfax auf die Inseln des Kerkennah-Archipels zu liefern. Das Verteidigungsministerium hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Einsatzsystem der nationalen Armee sowohl an der Südostgrenze als auch in den westlichen Höhen des Landes zu stärken, insbesondere im Hinblick auf schnelle Reaktionseinheiten, die für jede Notfallreaktion bereit sind.