Gouvernorat Sousse: Weitere Neupflanzungen von Olivenbäumen auf 10.000 Hektar geplant

Die Regionalkommission für landwirtschaftliche Entwicklung (CRDA) des Gouvernorats Sousse plant, im Rahmen der Umsetzung des Strategieplans 2018-2023 Olivenbäume auf weiteren 10.000 Hektar Land zu pflanzen, womit insgesamt 97.000 Hektar Olivenbäume gepflanzt werden sollen. Auch sollen alte Bäume ersetzt werden. Ziel dieses Programms ist es, die wirtschaftliche Rentabilität des Olivenölsektors im Gouvernement Sousse zu steigern, und die Qualität der produzierten Öle, sowie die Produktion zu verbessern.

Die vorgesehenen 10.000 Hektar verteilen sich auf 4.400 Hektar staatseigene landwirtschaftliche Flächen, die von Privatpersonen genutzt werden, 1.522 Hektar Waldland, dass für die landwirtschaftliche Produktion genutzt werden kann, und 4.078 Hektar bisher unbewirtschaftete Fläche in Privatbesitz. Die für dieses Programm vorgesehenen Regionen werden Msaken (1.500 ha), Sidi El Heni (2.000 ha), Kondar (1.000 ha), Enfidha (3.000 ha), Bouficha (1.500 ha) und die übrigen Delegationen (1.000 ha) zugewiesen.

Das Programm sieht insbesondere vor, die Dichte der Olivenbäume von 51 auf 102 Einheiten pro Hektar zu erhöhen. Ebenso werden alte Olivenbäume entfernt und durch junge Pflanzen ersetzt, um bis zum Ende des Strategieplans im Jahr 2023 eine Zahl von 1.900.000 Bäumen zu erreichen.

Quelle: Flehetna