Gouvernorat Jendouba: Zweiundzwanzig Gefahrenstellen im regionalen Straßennetz identifiziert

Nach dem tragischen Busunglück am 1. Dezember 2019 in Ain Snoussi (Delegation Amdoun) auf der Nationalstraße Nr. 11, bei dem 30 Menschen ums Leben kamen, hat die regionale Direktion für Ausrüstung in Jendouba einen Bericht zu den Gefahrenstellen auf den nationalen, regionalen und lokalen Straßen, die die Region durchqueren, erstellt und rund zweiundzwanzig Gefahrenstellen identifiziert. Die Behebung erfordert Investitionen von rund 18 Millionen Dinar.

Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere auf der Nationalstraße Nr. 11 zwischen Amdoun und Ain Draham, der Nationalstraße Nr. 7 zwischen Tabarka und Tunis und der Nationalstraße Nr. 17 zwischen Jendouba und Tabarka. Bemängelt wurden Erdrutsche, Verengungen der Fahrspuren, gefährliche Kurven, steile Anstiege, enge Brücken und allegemine Erosion des Straßenbelages.
Zudem seien nach Aussage des regionalen Direktors für Ausrüstung, Adel Haidri, die Straßen in der Region Jendouba insbesondere klimatischen Gefahren ausgesetzt. Dies seien beispielsweise Schneestürme sowie starke Regenfälle, die Erdrutsche verursachen, zusätzlich zu den Kurven und steilen Hängen, die durch die Art des Geländereliefs verursacht werden.