Meerwasserentsalzungsanlage Sfax: Baubeginn im März 2020

Die Meerwasserentsalzungsanlage Sfax, deren Bau der ersten Komponenten im März 2020 beginnen wird, wird die Probleme der Trinkwasserversorgung, die in der Region in den letzten Jahren immer häufiger auftreten, lösen, sagte am Donnerstag, den 23. Januar 2020 der Staatssekretär für Wasserressourcen und Fischerei, Abdallah Rebhi. bei einem Besuch im Gouvernorat Sfax, um sich über den Fortschritt des Projekts der Bohrung von 6 Tiefbrunnen in einigen Delegationen der Region zu informieren.

Die ersten Arbeiten beträfen die Installation von Pipelines, die die Entsalzungsanlage mit den Speichern des Wasserversorgers SONEDE verbinden werden. Die Gesamtkosten des Projekts, dass durch einen Kredit der Japan International Cooperation Agency (JICA) finanziert wird, belaufen sich auf 956 Millionen Dinar. Dieses Projekt umfasst den Bau der Entsalzungsstation in der Region Gargour, 20 km südlich der Stadt Sfax, und die Installation der Leitungen, die diese Station mit den Speichern der SONEDE und dem Trinkwasserversorgungsnetz der Region verbinden.

Nach Aussage von Rebhi ”werden die sechs Tiefbrunnen (Brunnen Sidi Abdallah 2 und Sidi Abdallah 3 (Route Menzel Chaker), der Brunnen Km 15, Route El Ain, der Brunnen Salah Bis (Sakiet Ezzit), der Brunnen El Ain km 14 ( Sfax Süd) und der Brunnen Kraimia (Agareb)), die Störungen und Einschnitte in der Trinkwasserversorgung, die die Region in den letzten Jahren erlebt hat, begrenzen, aber sie reichen nicht aus, um diese Probleme endgültig zu lösen.“

Die Kosten für den Bau dieser Brunnen, deren Gesamtdurchflussmenge auf 270 Liter/Sekunde geschätzt wird, belaufen sich auf 3,5 Millionen Dinar, wobei die Kosten für ihre Ausrüstung, ihre Elektrifizierung und ihre Anbindung an das Wasserversorgungsnetz unberücksichtigt bleiben.

Laut des Regionaldirektors der SONEDE für den Süden, Ahmed Soula, „schwankt der Fertigstellungsgrad dieser aktuellen Bohrungen zwischen 20 und 60%. Sie werden vor dem Sommer 2020 ihren Betrieb aufnehmen. Ein Projekt zum Bau von sieben weiteren Bohrlöchern in der Region befindet sich in der Auswahlphase der Ausschreibungen.“

Diese Projekte sind Teil der Haushalte für 2019 und 2020 und zielen darauf ab, das Wasserversorgungssystem der Region zu stärken, um die wachsende Nachfrage zu decken, insbesondere während der Sommersaison. Rund 85% der Wasserressourcen des Gouvernorats von Sfax kommen von außerhalb, da sich das Gouvernorat am Ende des nördlichen Wasserversorgungssystems befindet.

Titelbild: Symbolfoto – Sfax aus dem All. aufgenommen aus der Raumstation ISS