Oscarnominierter Film „Brotherhood“ von Meryam Joobeur ab 10. Februar 2020 in den tunesischen Kinos

Der Kurzfilm „Brotherhood“ (Ikhwène) der in Montreal ansässigen tunesisch-kanadischen Filmemacherin Meryam Joobeur, der für den Oscar in der Kategorie „Bester Live-Action-Kurzfilm“ nominiert wurde, kommt ab Montag, den 10. Februar 2020 in die tunesischen Kinos. Die Oscarverleihung findet in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar 2020 in Los Angeles statt. Konkurrenten in der Kategorie Kurzfilme sind die Filme: „Nefta Football Club“ von Yves Piat und Damien Megherbi, „The Neighbors’ Window“ von Marshall Curry, „Saria“ von Bryan Buckley und Matt Lefebvre sowie „Une sœur“ von Delphine Girard“.

Brotherhood hat bereits über 60 Auszeichnungen in 48 Ländern erhalten und wurde auf über 150 Filmfestivals weltweit gezeigt, darunter Sundance und TIFF, wo sie die Auszeichnung als beste kanadische Kurzfilme erhielten.

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Brotherhood (Ikhwène) ist ein Kurzfilm, der von Meryam Joobeur inszeniert und 2018 veröffentlicht wurde. Der Film ist eine Koproduktion von Unternehmen aus Kanada, Tunesien, Katar und Schweden und untersucht die Spannungen in einer tunesischen Familie, als ein Mann, der mehrere Jahre weg war, mit einer neuen syrischen Frau, die den vollen Niqab trägt, nach Hause zurückkehrt, was den Vater vermuten lässt, dass sein Sohn für den Islamischen Staat gekämpft hat. Der Titel des Films wurde gewählt, um sowohl die familiären Konnotationen des Wortes „Bruderschaft“ als auch seine Verwendung im Namen der umstrittenen islamistischen Organisation Muslim Bruderschaft widerzuspiegeln.

Brotherhood from Midi La Nuit on Vimeo.