Bejulo GmbH aus Mainz baut Solarpark von 10 MW in Sidi Bouzid

Das deutsche Energieunternehmen Bejulo mit Hauptsitz in Mainz hat eine tunesische Ausschreibung zum Bau eines Solarparks mit einer Nennleistung von zehn Megawatt gewonnen. Ein Liefervertrag mit dem staatlichen Energieversorger STEG garantiert eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom über eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Anlage soll im ersten Halbjahr 2020 in Betrieb gehen.

Die Anlage wird in Sidi Bouzid im zentralen Tunesien entstehen, etwa 300 km südwestlich von Tunis. Für das Projekt geplant sind polykristalline Solarmodule mit fester Aufständerung sowie dezentrale Wechselrichter. Neben Planung, Bau und Inbetriebnahme des Solarparks umfasst das Angebot auch die Beschaffung und Lieferung der notwendigen Materialien.

Die durchschnittliche, jährliche Sonneneinstrahlung liegt in Tunesien bei 1.850 kWh pro Quadratmeter bei einer Einstrahlungsdauer von etwa 3.000 Stunden pro Jahr. Somit liegt das Potenzial Tunesiens bis zu 25 Prozent über dem zentraleuropäischer Länder; in Deutschland geht man beispielsweise von einer jährlichen Einstrahlung von durchschnittlich 1.000 Kilowattstunden aus.

Stromabnehmer ist der staatliche Energieversorger STEG (Société tunisienne de l´électricité et du gaz), der mit Bejulo einen langfristigen Liefervertrag (Power purchase agreement – PPA) über 20 Jahre schließen wird. Die Energiepolitik Tunesiens sieht vor, den Ausbau an erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, um den Eigenbedarf des Landes zukünftig klimafreundlich zu decken. Bis 2030 soll die Stromerzeugung Tunesiens zu 30% aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.

Quelle: Bejulo Pressemeldung