Archiv: Neuartiger Corona-Virus (Covid-19) in Tunesien – Die Entwicklung vom 2. März bis 16. April 2020

In diesem Beitrag haben wir das Geschehen in Tunesien zwischen dem 2. März und dem 16. April 2020 rund um den neuartigen Coronavirus dokumentiert. Die erste bestätigte Erkrankung wurde am 2. März 2020 in Tunesien registriert.
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Verbreitungskarten: Tunesien | Channel News Asia | Berliner Morgenpost | John Hopkins University | Worldometer
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Freitag, 17. April 2020

In den letzten sechs Wochen seit dem 2. März 2020 haben wir die Ereignisse rund um die Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus und die Entwicklung innerhalb Tunesiens in diesem Beitrag dokumentiert. Wir werden dies auch weiterhin machen, allerdings wieder mit einzelnen Beiträgen, die das Geschehen eines Tages zusammenfassen und nicht innerhalb dieses Tickers, der langsam zu groß (Ladezeit) und zu unübersichtlich wird. Dazu haben wir auf der Startseite einen Bereich geschaltet, der die neuesten Beiträge zum Thema anzeigt. Dieser Beitrag wird uns weiterhin als Archiv erhalten bleiben und ist erreichbar über das Menü unter News >> Gesellschaft >> Gesundheit oder unter dem Permalink: https://tnsn.de/2PEmLKH

Donnerstag, 16. April 2020

  • Bei 793 am 15. April 2020 durchgeführten Tests wurden 42 weitere Infektionen mit Covid-19 bestätigt, was die Gesamtzahl der Fälle auf 822 ansteigen lässt. 30 frühere als positiv bestätigte Fälle wurden erneut als wieder positiv registriert. Insgesamt wurden 13.930 Tests durchgeführt.
  • Die Tests wurden in den Labors des Charles Nicolle-Krankenhauses in Tunis (186), des Pasteur-Instituts (374), des Fattouma Bourguiba-Krankenhauses in Monastir (46), des Farhat Hached-Krankenhauses in Sousse (51), des Habib Bourguiba Hospital in Sfax (32) und des mobilen Labors des Verteidigungsministeriums in Tataouine (104) durchgeführt. 
  • Die bestätigten Fälle verteilen sich auf alle 24 Gouvernorate wie folgt: Tunis: 193, Ariana: 89, Ben Arous: 81, La Manouba: 36, Nabeul: 12, Zaghouan: 3, Bizerte: 18, Béja: 3, Jendouba: 1, Le Kef: 5, Siliana: 1, Sousse : 68, Monastir: 36, Mahdia: 13, Sfax: 31 Kairouan: 6, Kasserine: 5, Sidi Bouzid: 5, Gabes: 15, Medenine: 83, Tataouine: 25, Gafsa: 32, Tozeur: 4, Kébili: 59
  • Die Zahl der Toten stieg um 2 auf 37.
  • Verteilung der Verstorbenen nach Gouvernoraten: 5 in Sfax, 5 in Sousse, 5 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 5 in Tunis, 3 in Medenine, 5 in La Manouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul und 3 in Ben Arous.
  • Der Fonds 1818 zum Kampf gegen die Folgen der Coronapandemie enthält zum 16. April 2020, 20 Uhr die Summe von 189.771.814 Dinar.

Mittwoch, 15. April 2020

  • Bei 722 am 14. April 2020 durchgeführten Tests wurden 33 neue Fälle einer Erkrankung mit COVIDー19 registriert, was die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 780 ansteigen lässt. Insgesamt wurden 13.137 Tests durchgeführt.
  • Die Tests wurden in den Labors des Charles Nicolle-Krankenhauses in Tunis (185), des Pasteur-Instituts (349), des Fattouma Bourguiba-Krankenhauses in Monastir (61) und des Farhat Hached-Krankenhauses in Sousse (94), und des Habib Bourguiba Hospital in Sfax (33) durchgeführt
  • Die bestätigten Fälle einer Infektion mit COVID-19 verteilen sich auf 23 Gouvernorate wie folgt: Tunis (187), Ariana (83), Ben Arous (81), Medenine (70), Sousse (68), Kebili (51), Manouba (36), Monastir (36) und Sfax (31), Tataouine (25), Gafsa (23), Gabes (15), Bizerte (18), Nabeul (12), Mahdia (12), Kairouan (6), Kef (5), Sidi Bouzid (5), Beja (3), Zaghouan (3), Tozeur (4), Kasserine (5) und Jendouba (1).
  • Die Zahl der Todesfälle stieg auf 35, die sich wie folgt auf die Gouvernorate verteilen: 5 in Tunis, 5 in Sfax, 5 in Sousse, 5 in Ariana, 4 in Manouba, 3 in Medenine, 2 in Ben Arous, 1 in Nabeul, 1 in Bizerte. 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Sidi Bouzid und 1 in Tataouine.
  • 2.905 zurückgeführte Tunesier wurden isoliert, von denen 946 ihre obligatorische Isolation abgeschlossen haben. 29 von ihnen wurden in spezialisierten Quarantänezentren untergebracht.
  • Ungefähr 3.500 Personen aus dem Umfeld bestätigter Fälle wurden ebenfalls einer obligatorischen Selbstisolierung unterzogen.
  • Algerien hat in den letzten 24 Stunden 10 neue Todesfälle und 90 neue positive Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle durch Coronavirus hat 339 erreicht. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt 2.160.

Dienstag, 14. April 2020

  • Bei 590 Analysen wurden 21 neue Kontaminationen mit dem neuartigen Coronavirus festgestellt. Somit sind in Tunesien 747 Erkrankungen bestätigt.
  • 137 Analysen wurden im Referenzlabor des Charles Nicolle-Krankenhauses, 295 Analysen wurden am Institut Pasteur in Tunis, 41 Analysen im Fatouma Bourguiba-Labor in Monastir, 65 Analysen im Labor des Farhat Hached-Krankenhaus in Sousse und 52 Analysen im Labor des Habib Bourguiba-Krankenhauses in Sfax durchgeführt. Die Gesamtzahl der seit Beginn der COVID-19-Gesundheitskrise durchgeführten Analysen hat sich auf 12.415 erhöht.
  • Diee Fälle der Kontamination durch das Virus verteilt sich auf 23 Gouvernorate wie folgt: Tunis (174), Ariana (84), Ben Arous (79), Médenine (70), Sousse (64), Kébili (45), Manouba (35), Monastir (35), Sfax (31), Tataouine (23), Gafsa (23), Gabes (15), Bizerte (17), Nabeul (12), Mahdia (12), Kairouan (6), Kef (5), Sidi Bouzid (5), Béja (3), Zaghouan (3), Tozeur (3), Kasserine (2), Jendouba (1).
  • Es gab keinen neuen Todesfall. Die Zahl der Toten bleibt bei 34, die wie folgt verteilt sind: Tunis (5), Sfax (5), Sousse (5), Ariana (4), Manouba (4), Medenine (3) Ben Arous (2), Nabeul (1), Bizerte (1), Kef (1), Mahdia (1), Sidi Bouzid (1), Tataouine (1).
  • Ägypten: 2.190 bestätigte Fälle, 164 Tote, 589 Genesene
  • Algerien: 1983 bestätigte Fälle, 313 Tote, 601 Genesene
  • Marokko: 1.838 bestätigte Fälle, 126 Tote, 210 Genesene
  • Libyen: 26 bestätigte Fälle, 1 Toter, 9 Genesene
  • Mauretanien: 7 bestätigte Fälle, 1 Toter, 2 Genesene
  • Khalil Ammous, Generaldirektor der Zentralapotheke von Tunesien (PCT), sagt, dass die Produktionskosten für wiederverwendbare Masken aus Stoff 1.900 Millimes betragen. Nach einem neuen Dekret wird der verringerte Mehrwertsteuersatz von 7% angewendet, was den Preis auf 2.040 Millimes bringt. Zuvor sollten die Masken 2.300 Millimes kosten.
  • Der Ministerrat hat ein Dekret verabschiedet, mit dem eine Geldstrafe von 50 Dinar für jede Personen verhängt wird, die die allgemeinen Eindämmungsmaßnahmen bzw. die Ausgangssperre nicht einhalten.

Montag, 13. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass bei 587 Analysen 19 neue Fälle von Erkrankungen an Covid-19 bestätigt wurden. Die Anzahl der Infizierten stieg auf 726.
  • Die 19 neuen Fälle betreffen die folgenden Gouvernorate: 6 in Tunis, 3 in Ben Arous, 2 in Sousse, 2 in Gabes, 1 in Medenine, 2 in Tataouine, 1 in Tozeur, 2 in Kebili
  • Die gesamten Erkrankungsfälle verteilen sich wie folgt auf die Gouvernorate: Tunis: 173 Fälle, Ariana: 83 Fälle, Ben Arous: 74 Fälle, Manouba: 35 Fälle, Nabeul: 12 Fälle, Zaghouan: 3 Fälle, Bizerte: 17 Fälle, Beja: 3 Fälle, Kef: 5 Fälle, Sousse: 64 Fälle, Monastir: 35 Fälle, Mahdia: 12 Fälle, Sfax: 31 Fälle, Kairouan: 6 Fälle, Kasserine: 2 Fälle, Sidi Bouzid: 5 Fälle, Gabes: 15 Fälle, Medenine: 66 Fälle, Tataouine: 22 Fälle, Gafsa: 18 Fälle, Tozeur: 2 Fälle, Kebili: 42 Fälle, Jendouba: 1 Fall
  • Es gab drei neue Todesfälle in den Gouvernoraten Tunis, Sousse und Medenine. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 34.
  • Die Gesamtzahl der Todesfälle verteilt sich wie folgt auf die Gouvernorate: 5 in Tunis, 5 in Sfax, 5 in Sousse, 4 in Ariana, 4 in Manouba, 3 in Médenine, 2 in Ben Arous, 1 in Nabeul, 1 in Bizerte, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Tataouine.
  • Algerien: In Algerien wurden in den letzten 24 Stunden 69 neue Erkrankungen an Covid-19 registriert, was die Gesamtzahl der Erkrankungen auf 1.983 Personen ansteigen lässt. 20 Patienten starben infolge der Infektion. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt damit bei 313.
  • Die Nationalgarde hat bis zum 12. April 2020 567 Personen wegen Nichteinhaltung des medizinischen Isolation in Polizeigewahrsam genommen. Im gleichen Zeitraum wurden 289 Verfahren gegen Händler erstellt, die das Schließungsgebot nicht eingehalten hatten, 127 Personen wurden verhaftet. Die Nationalgarde schloss auch 226 Geschäfte und beschlagnahmte Ausrüstung. In Bezug auf die Verletzung der Ausgangssperre wurden 369 Personen inhaftiert, 38 Personen wurden vorgeladen und 222 weitere Personen verwarnt. 10.421 Führerscheine und 10.432 Fahrzeugscheine (Carte grise) wurden eingezogen, 204 Transportmittel beschlagnahmt.
  • Im Gouvernorat Medenine wurde ein dritter Todesfall aufgrund von Covid-19 verzeichnet. Das Opfer ist ein Achtzigjähriger aus Ben Guerdane. Er starb am Sonntag im regionalen Krankenhaus der Stadt, wo er am selben Tag mit Symptomen der Krankheit aufgenommen wurde. Die positiven Ergebnisse der vor seinem Tod entnommenen Proben waren am Montag, den 13. April 2020 bekannt geworden. Es ist der erste Fall von Covid-19 in der Delegation von Ben Guerdane. Der Ursprung der Kontamination ist noch nicht bekannt, bis die Ergebnisse der Kontrollen in der Verwandtschaft und der Bekanntschaft vorliegen.
  • Im Regionalkrankenhaus von Zaghouan ist ein weiterer Patient den Folgen seiner Erkrankung mit Covid-19 erlegen. Der Mann, der aus La Marsa stammte, war am 23. März in das Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sich die Symptome verschlimmert hatten.

Sonntag, 12. April 2020

  • Bei 562 durchgeführten Analysen wurden 22 neue Infektionen mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Infizierten liegt nun bei 707 Personen
  • Insgesamt sind jetzt 23 (+1) Gouvernorate betroffen, die Fälle verteilen sich wie folgt: Tunis 167, Ariana 83, Ben Arous 71, Manouba 35, Nabeul 12, Zaghouan 3, Bizerte 17, Béja 3, Kef 5, Sousse 62, Monastir 35, Mahdia 12, Sfax 31, Kairouan 06, Kasserine 2 Gabes 13, Medenine 65, Tataouine 20, Gafsa 18, Jendouba 1 und Kebili 40.
  • Drei weitere Personen verstarben an der Erkrankung, insgesamt sind 31 Opfer zu beklagen. Die 3 neuen Todesfälle sind aus den folgenden Gouvernoraten: Tunis: 1; Ariana: 1; Ben Arous: 1
  • Die Gesamtzahl der 31 Todesfälle betrifft die folgenden Gouvernorate: 5 in Sfax, 4 in Sousse, 3 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 4 in Tunis, 2 in Médenine, 4 in Manouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul, 4 in Ben Arous.
  • Die 22 neuen Fälle betreffen folgende Gouvernorate: 8 in Tunis, 1 Ariana, 4 in Ben Arous, 1 in Manouba, 1 in Jendouba, 1 in Sousse, 1 in Monastir, 2 bei Medenine, 1 in Tataouine, 2 in Gafsa
  • Algerien: 1.914 bestätigte Fälle (+89) / 293 Tote (+18)

Samstag, 11. April 2020

  • Tunesien: 14 neue Fälle und drei Todesfälle registriert. Das Gesundheitsministerium sagte in einer Erklärung, dass nach 589 Tests in den letzten 24 Stunden 14 neue Fälle von Covid-19 identifiziert wurden. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt jetzt bei 685 (+14).
  • Die Fälle verteilen sich auf 22 Gouvernorate wie folgt: Tunis: 159 Fälle; Ariana: 82 Fälle; Ben Arous: 66 Fälle; Manouba: 34 Fälle; Nabeul: 13 Fälle; Zaghouan: 3 Fälle; Bizerte: 17 Fälle; Beja: 3 Fälle; Le Kef: 5 Fälle; Sousse: 61 Fälle; Monastir: 34 Fälle; Mahdia: 12 Fälle; Sfax: 31 Fälle; Kairouan: 6 Fälle; Kasserine: 2 Fälle; Sidi Bouzid: 5 Fälle; Gabes: 13 Fälle; Medenine: 63 Fälle; Tataouine: 19 Fälle; Gafsa: 16 Fälle; Tozeur: 1 Fall; Kebili: 40 Fälle
  • Die Zahl der Todesfälle beträgt 28 (+3): 5 in Sfax, 4 in Sousse, 3 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 3 in Tunis, 2 in Médenine, 4 in Mabouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul, 1 in Ben Arous
  • Algerien: 1.761 bestätigte Fälle / 256 Tote / 405 geheilt
  • Marokko: 1.448 bestätigte Fälle / 107 Tote / 122 geheilt

Freitag, 10. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass bis zum 9. April 2020 571 Analysen durchgeführt wurden.28 neue Fälle wurden aus 37 positiven Fällen bestätigt. Die Analysen für 9 bereits infizierte Patienten haben gezeigt, dass sie das Virus noch tragen. Somit liegt die Gesamtzahl der Fälle in Tunesien nach Abschluss von insgesamt 10.087 Analysen bei 671 bestätigten Fällen.
  • Die Fälle verteilen sich auf 22 Gouvernoraten wie folgt: Tunis: 159; Ariana: 81; Ben Arous: 65; Manouba: 32; Nabeul: 13; Zaghouan: 3; Bizerte: 17; Beja: 3; Kef: 5; Sousse: 56; Monastir: 34; Mahdia: 12; Sfax: 31; Kairouan: 6; Kasserine: 2; Sidi Bouzid: 5; Gabes: 12; Medenine: 62; Tataouine: 19; Gafsa: 13; Tozeur: 1; Kebili: 40
  • Die Zahl der Todesfälle durch Coronaviren in Tunesien beträgt jetzt 25: 4 in Sfax, 4 in Sousse, 3 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 3 in Tunis, 2 in Medenine, 2 in La Manouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul und 1 in Ben Arous.
  • Algerien: In unserem Nachbarland gibt es derzeit 1.761 (+95) bestätigte Infektionen mit Covid-19, 256 Personen (+21) sind an der Krankheit verstorben.  1.712 Patienten werden mit dem Malariamedikament Chloroquin behandelt.
  • Marokko: Im westlichsten Maghrebland gibt es derzeit 1.431 bestätigte Erkrankungen an Covid-19, davon 195 Todesfälle. In den letzten 24 Stunden wurden 57 neue Infektionen und 8 Todesfälle registriert.
  • Handelsminister Mohamed Meslini gab bekannt, dass Tunesien nicht beabsichtige, landwirtschaftliche Produkte im Vorgriff auf den Monat Ramadan zu importieren. Er fügte hinzu, dass es einen Mangel an Obst geben werde und dass der Staat keine Bananen mehr importieren wolle. Er erinnerte daran, dass beschlossen wurde, 60 Tonnen Rindfleisch zu importieren, um den Markt im Monat Ramadan sicherzustellen.

Donnerstag, 9. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium hat einen weiteren Todesfall (in Tunis) und 15 neue Fälle von Erkrankungen an Covid-19 bekanntgegeben. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg somit auf 643, die Zahl der Todesfälle auf 25. Insgesamt wurden 692 Analysen durchgeführt.
  • Die neuen 15 Fälle stammen aus den folgenden Gouvernoraten: 5 in Tunis,1 Ariana, 1 an Ben Arous, 1 in Zaghouan, 1 in Monastir, 1 in Mahdia, 3 in Gabes, 2 in Gafsa.
  • Bestätigte Erkrankungen, aufgeschlüsselt nach Gouvernoraten: Tunis: 152 Fälle; Ariana: 78 Fälle; Ben Arous: 63 Fälle; Manouba: 32 Fälle; Nabeul: 12 Fälle; Zaghouan: 3 Fälle; Bizerte: 16 Fälle; Beja: 2 Fälle; Le Kef: 5 Fälle; Sousse: 51 Fälle; Monastir: 30 Fälle; Mahdia: 12 Fälle; Sfax: 30 Fälle; Kairouan: 5 Fälle; Kasserine: 2 Fälle; Sidi Bouzid: 5 Fälle; Gabes: 12 Fälle; Medenine: 62 Fälle; Tataouine: 18 Fälle; Gafsa: 13 Fälle; Tozeur: 1 Fall; Kebili: 39 Fälle
  • Todesfälle: 25; nach Gouvernoraten: 4 in Sfax, 4 in Sousse, 3 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 3 in Tunis, 2 in Médenine, 2 in Manouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul und 1 in Ben Arous.
  • Der Gesundheitsminister Abdellatif Mekki gab bekannt, dass das Charles Nicolle-Labor die DNA des Coronavirus erfolgreich entschlüsseln konnte. Diese Entdeckung ermöglicht es, das Virus in Tunesien mit den verschiedenen Viren aus anderen Ländern, China, Frankreich, Italien, zu vergleichen, da es mutiert ist. Er würdigte Frau Ilhem Boutiba, die für diese Entdeckung verantwortlich war und ihr gesamtes Team sowie die Familie der wissenschaftlichen Forscher in Tunesien.
  • Algerien: In unserem Nachbarland gibt es derzeit 1.666 (+94) bestätigte Infektionen, wovon 237 als geheilt gelten und 235 (+30) verstorben sind.
  • Die regionalen Behörden von Tozeur haben sechzig in Algerien gestrandete tunesische Staatsangehörige zurückgeholt. Die Operation wurde unter Sicherheits- und Hygienekontrolle durchgeführt. Die Rückkehrer wurden mit dem Bus zu einem Hotel in der Stadt Tozeur gebracht, wo sie für zwei Wochen unter Quarantäne bleiben müssen.
  • Nestlé Tunisie spendet 100.000 Dinar in den Fonds 1818 zur Bekämpfung der Auswirkungen des Coronavirus sowie 50.000 Dinar in Lebensmitteln für 1.500 bedürftige Familien.

Mittwoch, 8. April 2020

  • Bei 604 landesweit durchgeführten Tests wurden fünf weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) registriert, die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Epidemie erhöht sich damit auf 628.
  • 140 Tests wurden im Referenzlabor des Charles Nicolle-Krankenhauses durchgeführt, 245 Tests am Pasteur-Institut von Tunis, 58 Tests im Fatouma Bourguiba-Labor in Monastir, 89 Tests im Labor des Farhat Hached-Krankenhauses in Sousse und 79 Tests im Labor des Habib Bourguiba-Krankenhauses in Sfax, womit sich die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie durchgeführten Tests auf 8.878 erhöht.
  • Die Infektionsfälle verteilen sich auf 22 Gouvernorate wie folgt: Tunis (147), Ariana (77), Ben Arous (62), La Manouba (32), Nabeul (12), Zaghouan (2), Bizerte (16), Beja (2), Le Kef (5), Sousse ( 51), Monastir (29), Mahdia (11), Sfax (30), Kairouan (5), Kasserine (2), Sidi Bouzid (5), Gabes (9), Médenine (62), Tataouine (18), Gafsa (11), Tozeur (1) und Kebili (39).
  • Die Zahl der Todesfälle durch COVID-19 stieg auf 24 und verteilt sich auf die Gouvernorate wie folgt: Sfax (4), Sousse (4), Ariana (3), Kef (1), Mahdia (1), Tataouine (1), Bizerte ( 1), Tunis (2), Médenine (2), Manouba (2), Sidi Bouzid (1), Nabeul (1), Ben Arous (1).
  • Im Rahmen der Gesundheitskontrolle aller Ankünfte in Tunesien wurden 19.414 Personen in die obligatorische Quarantäne übergeben, von denen 19.266 die Quarantänezeit abgeschlossen haben, während 148 noch isoliert sind und täglich überwacht werden.
  • Laut Innenminister Hichem Mechichi wurden seit der Einführung der verschrärften Ausgangsbedingungen und der Ausgangssperre mehr als 50.000 Führerscheine entzogen und 2.000 Fahrzeuge beschlagnahmt. Mehrere Menschen wurden wegen notorischer Verstöße in Haft genommen.

Dienstag, 7. April 2020

  • 27 weitere Fälle von Coronavirus (COVID-19) wurden nach der Durchführung 549 am 6. April 2020 durchgeführten Tests bestätigt, wodurch sich die Gesamtzahl der Fälle auf 623 erhöhte.
  • 273 Tests wurden im Referenzlabor des Charles Nicolle-Krankenhauses, 154 am Pasteur-Institut in Tunis, 50 im Fatouma Bourguiba-Labor in Monastir, 54 im Labor des Farhat Hached-Krankenhauses in Sousse und 18 Tests im Labor des Habib Bourguiba-Krankenhauses in Sfax durchgeführt. Insgesamt wurden seit Ausbruch des Virus 8.274 Tests durchgeführt.
  • Die diagnostizierte Fälle verteilen sich auf 22 Gouvernorate wie folgt:Tunis (144), Ariana (76), Ben Arous (61), Manouba (31), Nabeul (11), Zaghouan (2), Bizerte (16), Beja (2), Kef (5), Sousse ( 57), Monastir (26), Mahdia (11), Sfax (29), Kairouan (5), Kasserine (2), Sidi Bouzid (5), Gabes (9), Medenine (62), Tataouine (18), Gafsa (11), Tozeur (1) und Kebili (39).
  • Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus stieg auf 23 und verteilte sich wie folgt: Sfax (4), Sousse (4), Ariana (3), Le Kef (1), Mahdia (1), Tataouine (1), Bizerte (1) ), Tunis (2), Medenine (2), La Manouba (1), Sidi Bouzid (1), Nabeul (1), Ben Arous (1).
  • Bisher wurden 19.261 Menschen aus dem Ausland in Selbstisolation gebracht, von denen 19.126 die Quarantänezeit abgeschlossen haben, während 135 noch isoliert und täglich überwacht werden.
  • Fast 3.000 von denen, die Kontakt mit infizierten Patienten hatten, wurden in Selbstisolation gebracht.
  • Die jüngsten Entwicklungen der Situation werden in den kommenden Wochen zu einer schnelleren Ausbreitung des Virus führen, sofern die vom Ministerium empfohlenen Maßnahmen weiterhin in mehreren Regionen wiederholt verletzt werden. Das Ministerium forderte die Bürger auf, das Gesetz und die zu diesem Zweck getroffenen Maßnahmen, einschließlich der Aufnahme von Patienten in Krankenhäuser und Quarantänezentren, vollständig einzuhalten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Montag, 6. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium gab am Montag, den 6. April bekannt, dass 22 neue Fälle einer Kontamination mit dem Coronavirus bestätigt wurden, nachdem in vier Laboratorien 580 Analysen durchgeführt wurden. Seit Ausbruch der Epidemie in Tunesien wurden 596 bestätigte Fälle von Coronavirus identifiziert.
  • Die 596 Fälle verteilen sich wie folgt auf die Gouvernorate: Tunis: 139 Fälle; Ariana: 77 Fälle; Ben Arous: 57 Fälle; Medenine: 62 Fälle; Sousse: 53 Fälle; Monastir: 26 Fälle; Sfax: 29 Fälle; Kebili: 37 Fälle; Tataouine: 17 Fälle; Bizerte: 16 Fälle; Gabes: 6 Fälle; Mahdia: 11 Fälle; Manouba: 20 Fälle; Kairouan: 5 Fälle; Nabeul: 11 Fälle; Zaghouan: 2 Fälle; Gafsa: 10 Fälle; Kef: 5 Fälle; Sidi Bouzid: 5 Fälle; Tozeur: 1 Fall; Kasserine: 2 Fälle; Beja: 2 Fälle
  • Darüber hinaus wurden bisher 22 Todesfälle verzeichnet: 4 in Sfax, 3 in Sousse, 3 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 2 in Tunis, 2 in Medenine, 1 in Manouba, 1 in Sidi Bouzid, 1 in Nabeul und 1 in Ben Arous.
  • Algerien: In den letzten 24 Stunden wurden in Algerien 103 neue Infektionen mit Covid-19 registriert, 21 Menschen starben an der Krankheit. Die Gesamtzahl der Kontaminationen liegt bei 1.423, die Gesamtzahl der Todesfälle bei 173. 626 patients werden derzeit mit dem Malariamedikament Chloroquin behandelt.

Sonntag, 5. April 2020

  • Tunesien: Bei 658 Analysen wurden 21 neue Kontaminationen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. Die Zahl der bestätigten Infektionen steigt somit auf 574 Fälle in 22 Gouvernoraten. Insgesamt wurden 7.145 Analysen durchgeführt.
  • Die bestätigten Fälle verteilen sich auf die Gouvernorate wie folgt: Tunis: 135 Fälle; Ariana: 72 Fälle; Medenine: 62 Fälle; Ben Arous: 56 Fälle; Sousse: 52 Fälle; Kebili: 31 Fälle; Sfax: 29 Fälle; Monastir: 27 Fälle; Tataouine: 17 Fälle; Manouba: 16 Fälle; Bizerte: 16 Fälle; Nabeul: 11 Fälle; Mahdia: 11 Fälle; Gafsa: 10 Fälle; Gabes: 7 Fälle; Kef: 5 Fälle; Sidi Bouzid: 5 Fälle; Kairouan: 5 Fälle; Zaghouan: 2 Fälle; Kasserine: 2 Fälle; Beja: 2 Fälle; Tozeur: 1 Fall
  • Die Zahl der Toten steigt um 3 Personen auf 22 Verstorbene, die sich wie folgt auf die Gouvernorate verteilen: Sfax: 4; Sousse: 3; Ariana: 3; Tunis: 2; Medenine: 2; Kef : 1; Mahdia: 1; Tataouine: 1; Bizerte: 1; Manouba: 1; Sidi Bouzid: 1; Nabeul: 1; Ben Arous: 1
  • Algerien. Es wurden in den letzten 24 Stunden 69 neue Infektionsfälle bestätigt, 22 Personen starben an der Viruserkrankung. Die Gesamtzahl der bestätigten Erkrankungen liegt jetzt bei 1.320 Fällen. Insgesamt verstarben 152 Menschen. 626 Patienten werden derzeit mit dem Malariamedikament Chloroquin behandelt.
  • Marokko: Die aktuelle Bilanz von Sonntag, den 5. April 2020 zeigt 960 Fälle von bestätigten Infektionen mit 66 Toten. In den letzten 24 Stunden wurden 41 neue Infektionen und 7 Todesfälle registriert.
  • Das Labor für mikrobiologische Analysen des Universitätsklinikums Habib Bourguiba in Sfax beginnt ab Montag, den 6. April 2020 mit Analysen für das Screening auf Covid-19 (Coronavirus), nachdem überprüft wurde, dass es alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Das Labor war dank der Bemühungen aller Krankenhausleiter in Rekordzeit eingerichtet worden.

Samstag, 4. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bis zum 3. April 2020 58 neue Fälle von Coronavirus-Kontamination aus einer Reihe von 749 Tests registriert wurden. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg nach insgesamt 6.485 Analysen auf 553 Fälle.
  • Die Kontaminationen verteilen sich wie folgt auf 22 Gouvernorate: Tunis: 131; Ariana: 69; Ben Arous: 54; Manouba: 16; Nabeul: 11; Zaghouan: 2; Bizerte: 15; Beja: 1; Kef: 5;Sousse: 48; Monastir: 27; Mahdia: 10; Sfax: 29; Kairouan: 4; Kasserine: 2; Sidi Bouzid: 5; Gabes: 7; Kébili: 30; Medenine: 58; Tataouine: 17; Gafsa: 10; Tozeur: 1
  • Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 liegt bei 19.
  • Verteilung nach Gouvernoraten: Sfax: 3; Sousse: 1, Ariana: 3, Kef: 1, Mahdia: 1, Tataouine: 1, Bizerté: 1, Tunis: 2, Medenine: 2, Manouba: 2, Sidi Bouzid: 1, Nabeul: 1.
  • Algerien: In unserem Nachbarland gibt es mit Stand Samstag, den 4. April 2020 1.252 bestätigte Erkrankungen an Covid-19. In den letzten 24 Stunden wurden 80 neue Fälle registriert, 25 Todesfälle wurden verzeichnet. 626 Infizierte werden derzeit mit dem Anti-Malaria-Mittel Chloroquin behandelt.

Freitag, 3. April 2020

  • Das Gesundheitsministerium hat gerade die neuen Zahlen veröffentlicht. Bei 606 durchgeführten Analysen wurden 40 neue Infektionen bestätigt. Somit liegt die Zahl der Infizierten nun bei 495 Fällen.
  • Die Erkrankungen verteilen sich auf die Gouvernorate wie folgt: 67 Fälle in Ariana, 4 Fälle in Kairouan, 5 Fälle in Gafsa, 9 Fälle in Mahdia, 112 Fälle in Tunis, 15 Fälle in Bizerte, 9 Fälle in Tataouine, 45 Fälle in Sousse, 27 Fälle in Monastir, 49 Fälle bei Ben Arous, 57 Fälle bei Medenine, 22 Fälle in Sfax, 30 Fälle in Kebili, 7 Fälle in Gabes, 11 Fälle in Nabeul, 10 Fälle in Manouba, 2 Fälle in Zaghouan, 5 Fälle in Kef, 5 Fälle in Sidi Bouzid, 1 Fall in Tozeur, 1 Fall in Béjà, 2 Fälle in Kasserine
  • Es gab auch leider vier neue Todesfälle in Ariana, Tunis, Sidi Bouzid und Nabeul. Die Zahl der Todesfälle liegt jetzt bei 18.
  • Die 18 Todesfälle verteilen sich wie folgt: Sfax (3), Ariana (3), Sousse (2), Kef (1), Mahdia (1), Tataouine (1), Bizerte (1), Tunis (1), Médenine (1), Manouba (1), Sidi Bouzid (1) und Nabeul (1).
  • Insgesamt 19.025 Psersonen standen unter häuslicher Quarantäne, wovon 17.370 Personen diese beenden konnten. 1.655 Menschen befinden sich derzeit noch in Quarantäne.
  • 5 Menschen gelten als vollständig geheilt.

Donnerstag, 2. April 2020

  • Während eines Fernsehinterviews sagte Premierminister Fakhfakh, dass eine Ausnahmemaßnahme für Rentner getroffen wurde, deren monatliche Rente nicht die 180 Dinar überschreitet. Diese erhalten 100 Dinar zusätzlich. Profitieren davon werden rund 133.000 Rentner.
  • Das Gesundheitsministerium gab am Donnerstag, den 2. April 2020, bekannt, dass bei 674 in vier Labors durchgeführten Tests am 1. April 2020 33 neue Fälle von Coronavirus-Kontamination bestätigt wurden.Die Gesamtzahl der Infizierten stieg damit auf 455 nach insgesamt 5.130 Analysen.
  • Die Verteilung dieser 455 Fälle auf die Gouvernorate ist wie folgt: Tunis: 105 Fälle; Ariana: 60 Fälle; Ben Arous: 45 Fälle; Medenine: 51 Fälle; Sousse: 41 Fälle; Monastir: 26 Fälle; Sfax: 20 Fälle; Kebili: 28 Fälle; Tataouine: 7 Fälle; Bizerte: 15 Fälle; Gabes: 5 Fälle; Mahdia: 8 Fälle; Manouba: 10 Fälle; Kairouan: 4 Fälle; Nabeul: 11 Fälle; Zaghouan: 2 Fälle; Gafsa: 5 Fälle; Le Kef: 5 Fälle; Sidi Bouzid: 3 Fälle; Tozeur: 1 Fall; Kasserine: 2 Fälle; Beja: 1 Fall
  • Bisher wurden 14 Todesfälle verzeichnet: 3 in Sfax, 1 in Sousse, 2 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia, 1 in Tataouine, 1 in Bizerte, 1 in Tunis, 2 in Medenine und 1 in Manouba.

Mittwoch, 1. April 2020

  • 30 weitere bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) wurden in Tunesien registriert, nachdem die Ergebnisse von 550 Tests bekanntgegeben wurden, die in den Labors des Charles Nicolle-Krankenhauses in Tunis (288), des Instituts Pasteur (214) und des Fattouma Bourguiba Krankenhaus in Monastir (48) am 31. März ausgewertet wurden. Dies bringt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 423 bei insgesamt 4.456 durchgeführten Tests. 20 der erkrankten Personen werden in Krankenhäusern behandelt.
  • Das Gouvernorat Tunis hat mit 104 Fällen die höchste Anzahl bestätigter Fälle, gefolgt von Ariana (57), Medenine (46), Ben Arous (43), Monastir (26), Sousse (35), Kébili (16), Sfax (20)., Bizerte (15), Nabeul (10), Manouba (9), Tataouine (7), Gabès (5), Mahdia (8), Le Kef (6), Zaghouan (2), Tozeur (1), Sidi Bouzid ( 3), Kairouan (2), Kasserine (2), Gafsa (5) und Béja (1).
  • Die bisher 12 Todesfälle wurden in Sfax (3), Ariana (2), Sousse (1), Le Kef (1), Mahdia (1), Tataouine (1), Bizerte (1), Tunis (1) und Médenine (1) aufgezeichnet.
  • Die Zahl der Personen, die sich in häusliche Quarantäne begeben mussten, liegt bei 18.634, von denen 15.374 ihre Gesundheitsüberwachung schon abgeschlossen haben und 3.161 noch unter ärztlicher Überwachung stehen.
  • Die Entwicklung der epidemiologischen Situation zeige eine rasche Ausbreitung des Virus in mehreren Regionen des Landes, weshalb es wichtig sei, die Sperrmaßnahmen einzuhalten.
  • Zweiunddreißig (32) neue bestätigte Fälle von COVID-19 wurden am Montag nach 442 Tests aufgezeichnet, die in den Labors des Charles Nicolle Hospital (234) und des Pasteur Institute (208) durchgeführt wurden, was einer Gesamtzahl von 394 Fällen in Tunesien entspricht. Seit dem Ausbruch des Virus im Land wurden insgesamt 4.194 Proben entnommen und ausgewertet.
  • Die Zahl der Todesfälle liegt bei 10: 3 in Sfax, in Ariana 2 und in Sousse, Kef, Mahdia, Tataouine und Bizerte jeweils 1.
  • Geografisch sind die 394 bestätigten Fälle auf 22 Gouvernorate verteilt: Tunis (94), Ariana (56), Ben Arous (41), Médenine (43), Sousse (31), Monastir (26), Bizerte (13), Kébili ( 16), Sfax (19), Manouba (08), Nabeul (10), Tataouine (7), Kef (6), Tozeur (1), Gabès (5), Mahdia (7), Sidi Bouzid (3) , Kairouan (2), Zaghouan (2), Gafsa (1), Béja (1) und Kasserine (2).
  • Der Nationale Sicherheitsrat hat auf seiner Sitzung am Dienstag im Palast von Karthago unter dem Vorsitz von Präsident Kais Saied beschlossen, den allgemeinen Lockdown ab dem 5. April 2020 um zwei Wochen zu verlängern.

Dienstag, 31. März 2020

  • Algerien: In unserem Nachbarland gibt es derzeit 132 neue Infektionen und somit 716 bestätigte Erkrankungen an Covid-19, 14 Personen verstarben an der Infektion. Neun Personen im Alter zwischen 59 und 73 Jahren starben. 
  • Im Rahmen der laufenden Überwachung zurückgekehrter Tunesier befanden sich laut Gesundheitsministerium mit dem Stichtag 29. März 2020 18.491 Menschen in einer häuslichen Quarantäne, von denen 13.029 den Überwachungszeitraum abgeschlossen haben und 5.462 sich noch sind in Quarantäne befinden.
  • Am Montag, den 30. März 2020 wurden 447 Analysen durchgeführt, wobei 50 neue Fälle von Covid-19 festgestellt wurden. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 362.
  • Verteilung der bestätigten Infektionen auf die Gouvernorate: Gouvernorat Tunis: 92 Fälle; Gouvernorat Ariana: 50 Fälle; Gouvernorat Ben Arous: 34 Fälle; Gouvernorat Médenine: 35 Fälle; Gouvernorat Sousse: 25 Fälle; Gouvernorat Monastir: 27 Fälle; Gouvernorat Sfax: 14 Fälle; Gouvernorat Kebili: 15 Fälle; Gouvernorat Tataouine: 6 Fälle; Gouvernorat Bizerte: 12 Fälle; Gouvernorat Gabes: 5 Fälle; Gouvernorat Mahdia: 7 Fälle; Gouvernorat Manouba: 8 Fälle; Gouvernorat Kairouan: 2 Fälle; Gouvernorat Nabeul: 10 Fälle; Gouvernorat Zaghouan: 2 Fälle; Gouvernorat Gafsa: 1 Fall; Gouvernorat Kef: 6 Fälle; Gouvernorat Sidi Bouzid: 3 Fälle; Gouvernorat du Tozeur: 6 Fälle; Gouvernorat Kasserine: 1 Fall; Gouvernorat Beja: 1 Fall
  • Todesfälle: 10, verteilt auf die folgenden Gouvernorate:Sfax: 3; Sousse: 1; Ariana: 1; Kef: 1; Mahdia: 1; Tataouine: 1; Bizerte; 1; Beja: 1
  • Gesamtzahl der Analysen: 3.752

Montag, 30. März 2020

  • Erster Todesfall durch den neuartigen Coronavirus auf Djerba (Medenine). Laut Zid Anz Kahia, Direktor für Grundgesundheit bei der regionalen Gesundheitsdirektion in Medenine, wurde ein kürzlich verstorbener Mann positiv getestet. Diese Person, die sich seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne in Houmt Souk befand, hatte Symptome des Coronavirus und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er allerdings den Folgen der Erkrankung erlag.
  • Algerien: In unserem Nachbarland gibt es aktuell 584 (+73) bestätigte Fälle der Erkrankung am Coronavirus, darunter starben an der Erkrankung 35 (+4) Menschen. Die vier Verstorbenen waren 59, 67, 69 und 73 Jahre alt.
  • Es wurde beschlossen, den Grenzübergang Dhehiba Wazen zu schließen und den Verkehr in beide Richtungen einzustellen. Der Grenzübergang Ras Jedir bleibt somit der einzige Zugang für die Tunesier, die derzeit noch in Libyen blockiert sind.
  • Beamten für Wirtschaftskontrolle in Sidi Bouzid verfügten die Schließung einer Apotheke, die hydroalkoholisches Gel zur Desinfektion „unter der Hand“ zu einem überhöhten Preis verkaufte. In der Tat verkaufte diese Apotheke die 100-ml-Flasche zu fünf Dinar, während der Preis vom Staat auf 3,300 Dinar festgesetzt wurde. Die Razzia wurde in Abstimmung mit der Polizei durchgeführt.
  • Erster Todesfall durch den Coronavirus im Gouvernorat Bizerté. Eine 76-jährige Frau, die an chronischen Krankheiten leidet, starb am Montag, den 30. März. Der Gesundheitszustand der Dame hatte sich am Tag zuvor verschlechtert und sie starb, bevor der Krankenwagen ankam. Für die Beerdigung wurden spezifische Maßnahmen ergriffen.
  • Die Großhandelsmärkte, einschließlich der Fischmärkte, werden ab Dienstag, den 31. März 2020 wieder jeden Tag der Woche im gesamten Gebiet der Republik mit Ausnahme der üblichen Ruhetage öffnen, gab das Handelsministerium am Montag bekannt. Das Ministerium stellte klar, dass diese Entscheidung die Bestimmungen ersetzt, die am 25. März von den Ministerien für Inneres, Handel, lokale Angelegenheiten und Landwirtschaft mitunterzeichnet wurden, dass alle Großhandelsmärkte nur drei Tage geöffnet sind pro Woche (Dienstag, Donnerstag und Samstag), um das Risiko einer Coronavirus-Kontamination in diesen Räumen zu verringern.
  • Der Sprecher des Innenministeriums, Khaled Hayouni, gab am Montag, den 30. März 2020 bekannt, dass in den letzten 48 Stunden 627 Fahrzeuge beschlagnahmt wurden. Zudem wurden 13.600 Führerscheine und 13.980 Cartes grise von Fahrern eingezogen, die sich nicht an die momentanen Sonderbestimmungen zur Coronakrise hielten. Die allgemeine Ausgangssperre verpflichtet alle Bürger, zu Hause zu bleiben, außer bei notwendigen Bedürfnissen wie Versorgung und Pflege.
  • Über die gebührenfreie Rufnummer 80105050 des Gesundheitsministeriums können sich Bürger, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, psychologische Unterstützung holen.
  • Der Leiter der Notaufnahme des Krankenhauses in Sousse Riadh gab am Sonntag bekannt, dass sich ein Geschäftsmann aus dem Gouvernorat zum Bau einer Notaufnahme für 24 Patienten verpflichtet habe. Der Bau dieser Einheit habe begonnen und werde am 15. April fertig sein.

Sonntag, 29. März 2020, 21.00 Uhr

  • Das Gesundheitsministerium veröffentlichte am Abend des Sonntags in einer Pressemitteilung die neuesten Zahlen über die Anzahl der vom Coronavirus betroffenen Personen per 28. März 2020. Es wurden 34 neue Fälle aus 536 Analysen innerhalb von 24 Stunden erfasst, die vom Referenzlabor des Charles Nicolle Krankenhauses (287) und dem Pasteur Institut (249) durchgeführt wurden. Insgesamt gibt es 312 bestätigte Fällen aus insgesamt 3.305 Analysen.
  • Diese Fälle verteilen sich wie folgt auf 21 Gouvernorate: Tunis: 79, Ariana: 44, Ben Arous: 29, Medenine: 19, Sousse: 25, Monastir: 25, Sfax: 11, Kebili: 15, Tataouine: 6, Bizerte: 12, Gabès: 4, Mahdia: 5, Manouba: 9, Kairouan: 2, Nabeul: 8, Zaghouan: 2, Gafsa: 1, Kef: 6, Sidi Bouzid: 3, Tozeur: 6, Kasserine: 1.
  • Die Zahl der Todesfälle liegt bei 8: Sfax: 3, Sousse: 1, Ariana: 1, Kef: 1, Mahdia: 1, Tataouine: 1.

Samstag, 28. März 2020, 23.30 Uhr

  • In einer Erklärung am späten Abend des 28. März 2020 gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass nach 724 in den letzten 24 Stunden durchgeführten Analysen des Referenzlabors im Krankenhaus Charles Nicolle (334), des Pasteur Instituts (248) und des Militärkrankenhauses von Tunis (142) 51 neue Fälle von Coronavirus identifiziert wurden. Dies bringt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 278.
  • Die Fälle verteilen sich auf die Gouvernorate wie folgt: Tunis: 69, Ariana: 35, Ben Arous: 26, Medenine: 19, Sousse: 24, Monastir: 22, Sfax: 11, Kebili: 15, Tataouine: 6, Bizerte: 11, Gabès: 4, Mahdia: 5, La Manouba: 6, Kairouan: 2, Nabeul: 6, Zaghouan: 2, Gafsa: 1, Le Kef: 6, Sidi Bouzid: 1, Tozeur: 6, Kasserine: 1.
  • Die Zahl der Todesfälle beträgt 8: 3 in Sfax, 1 in Sousse, 1 in Ariana, 1 in Kef, 1 in Mahdia und 1 in Tataouine.

Freitag, 27. März 2020

  • Algerien: In Algerien gibt es 409 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bei 26 (+1) Verstorbenen. In den letzten 24 Stunden wurden 42 neue Infektionen registriert.
  • Das Gesundheitsministerium hat noch einen Nachtrag zu gestern veröffentlicht. Demnach hat es gestern 30 weitere neue Fälle gegeben, was die Zahl der Infizierten auf jetzt 227 bestätigte Fälle ansteigen ließ. Diese Fälle verteilen sich wie folgt auf die Gouvernorate:
    Tunis (55), Ariana (34), Ben Arous (23), Medenine (14), Sousse (17), Monastir (17), Sfax (11), Kebili (11), Tataouine (06), Bizerte (11), Gabes (4), Mahdia (4), Manouba (3), Kairouan (2), Nabeul (3), Zaghouan (2), Gafsa (1), Kef (2), Sidi Bouzid (1), Tozeur (6).
    Anzahl der Todesfälle: 6: Sfax (1), Sousse (1), Ariana (1), Kef (1), Mahdia (1), Tataouine (1).
  • Gestern herrschte innerhalb des Gesundheitsministeriums etwas Konfusion bezüglich der Erkrankungszahlen. Hier nun die „offiziellen“ Zahlen:
    Die Gesamtzahl der mit Covid-19 infizierten Personen im ganzen Land ist auf 197 Fälle gestiegen, wobei 24 neue Infizierte bestätigt wurden. Die neuen Fälle wurden bei einer Zahl von 308 Tests ermittelt, die in den Labors des Charles Nicolle Hospital und des Pasteur Institute in Tunis durchgeführt wurden. Seit der Ausbreitung der Pandemie im Land wurden 5 Todesfälle aufgrund von Covid-19 in 4 verschiedenen Gouvernoraten verzeichnet, nämlich Ariana, Le Kef und Mahdia, Sfax und Sousse.
    Geografisch gesehen verteilen sich die derzeit bestätigten 197 Fälle auf 18 Gouvernorate der Republik. Im Großraum Tunis ist eine hohe Konzentration festzustellen, die 105 Fälle umfasst, die auf Tunis (52), Ariana (33), Ben Arous (17) und La Manouba (3) verteilt sind. Der Rest der Fälle findet sich in Sousse (16), Monastir (14), Medenine (14), Sfax (11), Kebili (11), Tataouine (6), Bizerte (4), Gabès (4), Mahdia (4) ), Kairouan (2), Nabeul (2), Zaghouan (2), Gafsa (1) und Le Kef (1).
    Bis Stichtag bis Mittwoch, den 25. März, mussten sich 17.859 Menschen einer medizinischen Selbstisolierung unterziehen, von denen 7.692 ihre Quarantäne beendet haben und die restlichen 10.167 noch unter gesundheitlicher Kontrolle in verschiedenen Orte der Republik sind.
  • „Tunesien verfügt nur über 300 Intensivbetten, was 1,1% der insgesamt 20.000 Betten in öffentlichen Krankenhäusern entspricht“, sagte Gesundheitsminister Abdellatif Mekki am Donnerstag, dem 26. März 2020 vor dem Parlament. Der Minister wies darauf hin, dass der Staat mindestens 5% der Betten für die Intensivpflege garantieren müsse. Mekki gab an, dass dieser Mangel so schnell wie möglich behoben werden werde und bedauerte, dass während der 20 Jahre des alten Regimes außer dem Traumazentrum für Brandopfer in Ben Arous kein regionales Krankenhaus der Kategorie A oder ein neues Universitätskrankenhaus geschaffen wurde.
  • Das erstinstanzliche Gericht in Kairouan hat eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monate sowie eine Geldstrafe gegen einen Großhändler in Cherarda wegen Spekulation und Betrug verhängt.Die Behörden beschlagnahmten auch eine Menge an Lebensmitteln.

Donnerstag, 26. März 2020

  • Gesundheitsminister Abdellatif Mekki sagt, dass es 31 neue bestätigte  Fälle  gibt und die Zahl der Infizierten bei 204 liegt. 
  • Die Banque de Tunisie hat 10 Millionen Dinar in den Fonds 1818 zum Kampf gegen den Coronavirus eingezahlt.
  • In einer Erklärung gab Dr. Chokri Hammouda, Generaldirektor für grundlegenden Gesundheitsschutz im Gesundheitsministerium bekannt, dass bei 215 Analysen im Referenzlabor des Charles Nicole-Krankenhauses in Tunis 27 Proben positiv getestet wurden und zu einer Gesamtzahl von 200 bestätigten Coronafällen in Tunesien führen.
  • Die Generaldirektion für nationale Sicherheit gibt bekannt, dass jedes Fahrzeug, dass ab Freitag, den 27. März 2020 um 6 Uhr morgens ohne den Nachweis der Fahrtberechtigung auf den Straßen unterwegs ist, beschlagnahmt wird. Die Generaldirektion Nationale Sicherheit forderte alle Bürger auf, die Maßnahmen zur vollständigen Eindämmung einzuhalten, da nicht gezögert werde, das Gesetz bei Verstößen anzuwenden.
  • Der Regierungschef gab am Donnerstag im Parlament bekannt, dass die Gesamtzahl der Patienten mit dem Coronavirus etwa 200 beträgt. Die täglichen offiziellen Zahlen stehen bisher noch aus.
  • Algerien: Am 6. März 2020 sind in Algerien 367 (+65) Fälle der Erkrankung am Coronavirus bestätigt. 25 (+4) Menschen starben an den Folgen der Infektion.
  • Das Handelsministerium teilt mit, dass die Großhandelsmärkte ab dem 26. März 2020 nur noch drei Tage in der Woche und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag geöffnet sein werden. Diese Entscheidung bleibt während des gesamten Zeitraums der von der Regierung beschlossenen allgemeinen Beschränkung in Kraft. Diese Entscheidung ist verpflichtend für alle Akteure auf den Großhandelsmärkten.
  • Eine 75-jährige Frau aus Tataouine ist an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Es ist das sechste Opfer in Tunesien.
  • Der chinesische Telekommunikationsriese HUAWEI hat Tunesien 10.000 Covid-19-Tests, 100.000 chirurgische Masken und mehrere Videokonferenzsysteme gespendet.

Mittwoch, 25. März 2020

  • Die 173 bestätigten Erkrankungen verteilen sich auf die Gouvernorate wie folgt: Tunis 48, Ariana 31, Ben Arous 17, Medenine 12, Tataouine 6, Sousse 13, Monastir 13, Sfax 7, Kébili 5, Bizerte 4, Gabès 4, Manouba 3, Mahdia 3, Kairouan 2, Nabeul 2, Zaghouan 2, Gafsa 1
  • 59 neue Covid-19-Kontaminationen wurden am Dienstag, den 24. März 2020, bestätigt, teilte Gesundheitsminister Abdellatif Mekki in einer Pressekonferenz mit. Die Ergebnisse liegen nun in der Größenordnung von 173 Kontaminationsfällen. Von 229 durchgeführten Analysen wurden 59 positiv getestet.
  • Die orthopädische Abteilung der Universitätsklinik Sahloul in Sousse wurde wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion geschlossen, dort beschäftigte medizinische Kräfte und Techniker wurden unter Quarantäne gestellt. Bei einem Patienten, der seit einer Woche im Krankenhaus ist, besteht der Verdacht, den Virus zu tragen. In der Tat stellten Sanitäter fest, dass die Kinder des Mannes, die ihn im Krankenhaus besucht hatten, aus Frankreich zurückgekehrt waren.
  • Im Gefängnis von Manouba wurde eine Schneiderei eingerichtet, wo Häftlinge Masken in Übereinstimmung mit den Hygienestandards herstellen. Für alle Gefängnisse des Landes wurden eine gute Menge an Masken, Handschuhen und Thermometern sowie Desinfektionsprodukte erworben.
  • Ein vierter Coronavirus-Patient in Tunesien ist am Abend des 24. März 2020 verstorben. Es handelt sich um einen 65-jährigen Mann aus in Boumerdès (Mahdia), der am 21. Februar aus Italien zurückgekehrt war. Ab dem 9. März 2020 lag er stationär im Farhat Hached Hospital in Sousse. Er war der zweite Fall einer bestätigten Coronavirus-Kontamination in Tunesien. Der Verstorbene hatte seine Frau  und seinen Bruder kontaminiert. Seine Frau wird im gleichen Krankenhaus betreut; der Bruder befindet sich zu Hause in Selbstisolation. Beide befinden sich auf dem Weg zur Besserung.
  • Italien hat der Zentralbank von Tunesien im Rahmen ihrer Zusammenarbeit für den Einlagen- und Darlehensfonds einen Betrag von 50 Millionen Euro (rund 157 Millionen Dinar) als Hilfskredit zum Kampf gegen den Coronavirus zur Verfügung gestellt. Die Hilfe soll tunesische Unternehmen unterstützen und die wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 mindern.
  • 1.913 Führerscheine wurden seit dem gestrigen Dienstag, den 24. März 2020, wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbestimmungen beschlagnahmt. Die Strafen reichen vom Einzug des Führerscheins über den Einzug der Carte grise bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeugs. In den letzten vier Tagen wurden mehr als 1.000 Personen wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre und der Ausgangsbestimmungen festgenommen.
  • Algerien: Bei unseren Nchbarn gibt es derzeit 264 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bei 19 Todesfällen. Hotspot in Algerien ist die Region Blida, südwestlich der Hauptstadt Algier, mit 134 Fällen.
  • Die libyschen Behörden gaben am Abend des 24. März 2020 bekannt, dass ein erster Fall von Covid-19-Kontamination in Libyen registriert wurde. Es handelt sich um einen Mann, der vor einer Woche über Tunesien aus Saudi-Arabien zurückgekehrt sei. „Eine nächtliche Ausgangssperre wurde verhängt und öffentliche Plätze wurden geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen“, so die libyschen Behörden.

Dienstag, 24. März 2020

  • Samir Lahwel, Leiter der regionalen Gesundheitsabteilung von Mahdia, gab über Radio Shems FM bekannt, dass gerade eine zweite Heilung vom Coronavirus bestätigt wurde. Es handelt sich um die Frau des Patienten aus Boumerdes, die als der zweite in Tunesien festgestellte Fall gilt. Letztere weist seit einigen Tagen keine krankheitsspezifischen Symptome mehr auf und wurde gestern auf Covid-19 getestet; das Ergebnis war negativ.
  • Tunesische Rentenempfänger können sich über den nachfolgenden Link bei der tunesischen Post registrieren, um ihre Rente zuhause per mobilem Postamt ausgezahlt zu bekommen. Damit sollen ältere Menschen vor der Ansteckungsgefahr durch den neuartigen Coronavirus geschützt werden: http://pension.poste.tn
  • Nach Angabe des Ministeriums für Gesundheit wurden 25 neue Erkrankungen an Covid-19 verzeichnet. Die Bilanz liegt jetzt bei 114 bestätigten Erkrankungen. 74 Erkrankungen wurden aus dem Ausland mitgebracht, 39 Personen infizierten sich im Inland.
  • Die Verteilung der Erkrankungen nach Gouvernoraten: Tunis: 34; Ariana: 20; Ben Arous: 12; Medenine: 9; Tataouine: 6; Sousse: 6; Monastir: 7; Sfax: 5; Mahdia: 3; Kairouan: 2; Bizerte: 3; Nabeul: 1; Gafsa: 1; Gabès: 1; Kébili: 1; Manouba: 1; Zagouan: 1
  • Ein Einwohner von Jendouba wurde am Morgen festgenommen und in das Gefängnis „Eddir“ im Gouvernorat Kef überstellt, weil er sich geweigert hatte, sich nach seinere Rückkehr aus dem Ausland der Selbstquarantäne zu unterwerfen. Das Eddir-Gefängnis ist dem beaufsichtigten Aufenthalt von Personen vorbehalten, die sich weigern, sich der Quarantäne zu unterwerfen.
  • Das Krankenhaus Charles-Nicolle in Tunis hat 14 Intensivbetten inkl. Beatmung für am Virus Covid-19 erkrankte Personen reserviert.
  • Algerien: 230 bestätigte Infektionen, 17 Verstorbene. 90% aller Erkrankungen wurden durch Rückkehrer hervorgerufen (Importiert)

Montag, 23.03.2020

  • Die Redaktion der Zeitung von Dar Assabah hat beschlossen, ihre Veröffentlichungen der Papierausgaben von „Assabah“ und „Le Temps“ ab morgen, dem 24. März 2020, gemäß den Bestimmungen der allgemeinen Beschränkung auszusetzen, um Ansteckungen zu vermeiden. Die Redakteure werden von zuhause aus in den Onlineausgaben der Zeitungen schreiben.
  • Der Präsident der Republik, Kais Saied, hat heute Nachmittag den Einsatz der Nationalen Armee in den Straßen angeordnet, um die geltenden Einschränkungen (Ausgang nur für die notwendigsten Angelegenheiten, nächtliche Ausgangssperre, Versammlungsverbot für mehr als drei Personen) durchzusetzen.
  • Das Bezirksgericht von Tajerouine (Kef) hat am Montag, den 23. März zwei Männer und eine Frau zu 6 Monaten Gefängnis wegen Nichteinhaltung der häuslichen Quarantäne und der Ausgangssperre verurteilt. Sie waren am 18. März in Polizeigewahrsam in der Polizeistation von Tajerouine genommen worden.
  • Am Sonntag, den 22. März 2020, wurden 14 neue Covid-19-Kontaminationen bestätigt, teilte Nissaf Ben Alaya, Direktor des Nationalen Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten, bei einer Pressekonferenz am Montag mit. Die Ergebnisse liegen nun in der Größenordnung von 89 Kontaminationsfällen, 60 importierten Fällen und 29 lokalen Fällen. Von 126 durchgeführten Analysen wurden 14 positiv getestet, fügte sie hinzu.
  • Laut Gesundheitsminister Abdellatif Mekki gibt es in Tunesien vier Hotspots für die Kontamination mit dem Coronavirus im Land: Djerba, La Marsa, Le Lac und La Soukra, wo eine Reihe von horizontalen Kontaminationen verursacht wurden. Auf Djerba beispielsweise basieren die Ansteckungsherde auf drei zurückkehrenden Tunesiern, zwei aus Italien,  einer aus der Türkei, die einen großen Familien- und Freundeskreis haben und viele andere angesteckt haben. Hunderte von Menschen wurden dort unter Quarantäne gestellt.
  • Eine aus dem Ausland zurückgekehrte Tunesierin, die im Abderrahmen Mami-Krankenhaus in Ariana unter Quarantäne steht, hat versucht, das Haus zu verlassen. Sicherheitseinheiten mussten eingreifen, um sie zu zwingen, sich der Quarantäne weiterhin zu unterwerfen.
  • Die städtische Klinik von La Soukra wurde geschlossen, nachdem bei Mitgliedern des medizinischen und paramedizinischen Personals der Klinik Fälle von Coronavirus festgestellt worden waren. Diese Menschen wurden von einem ausländischen Patienten infiziert, der kürzlich in der Soukra-Klinik operiert wurde.

Sonntag, 22.03.2020

  • Die Gemeinde Kalaât El-Andalous (Gouvernorat Ariana) hat am Sonntag, den 22. März 2020, per kommunalem Dekret die Schließung des SB-Warenhauses und Einkaufszentrums „Tunis City“ (Géant) in Borj Touil verfügt. Begründet wurde die Schließung mit der Anwendung der erlassenen Entscheidungen über die Schließung großer Gewerbeflächen zur Verhinderung von Versammlungen als Verhinderung der Ausbreitung von Covid19.
  • Die tunesische Schauspielerin Dorra Zarrouk hat 50.000 Dinar in den Fonds 1818 zur Bekämpfung des Coronavirus gespendet.
  • Der regionale Gesundheitsdirektor in Sousse, Sami Rekik, gab die Ergebnisse der Analysen bekannt, die an Personen durchgeführt wurden, die mit der Frau in Kontakt gekommen waren, die am 18. März an den Folgen des Coronavirus gestorben war. Diese Personen sowie der Ehemann und die Tochter der Verstorbenen wurden laut Rekik negativ getestet. Er fügte hinzu, dass die fünf in Sousse erfassten Fälle alles importierte Fälle sind (kein lokaler Fall). „Drei kontaminierte Menschen sind derzeit in ihren Häusern in Msaken, Khezama und Sahloul in Selbstisolation, während der vierte, ein Ausländer aus Rumänien, in die Abteilung für Infektionskrankheiten des Farhat Hached Universitätskrankenhaus aufgenommen wurde.“
  • Alle noch laufenden Operationen tunesischer Fluggesellschaften enden mit Sonntag, den 22. März 2020. Siehe: Rückführungsaktionen für Touristen und tunesische Bürger enden am heutigen Sonntag (22.03.2020)
  • Nouvelair hat alle Flugoperationen vorläufig bis zum 17. April 2020 eingestellt.
  • Die Zahl der bestätigten Infektionen verteilen sich auf die Gouvernorate wie folgt:
    Tunis: 22 Fälle; Ariana: 15 Fälle; Ben Arous: 5 Fälle; Sousse: 5 Fälle; Monastir: 5 Fälle; Tataouine: 5 Fälle; Sfax: 4 Fälle; Mahdia: 3 Fälle; Medenine: 3 Fälle; Kairouan: 2 Fälle; Bizerte: 2 Fälle; Gafsa: 1 Fall; Kebili: 1 Fall; Gabes: 1 Fall; Nabeul: 1 Fall
  • Die Direktorin des Nationalen Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten (OMNE), Nisaf Ben Alya, gab während einer Pressekonferenz bekannt, dass die Insel Djerba zu einer Kernzelle der Kontamination erklärt wurde und vollständig isoliert werde.
  • 12:00 Uhr: Die Zahl der in Tunesien entdeckten infizierten Personen stieg am Samstag auf 75 gegenüber 60 am Freitag, was einem Anstieg von 15 Fällen entspricht. Infiziert sind 42 Männer und 33 Frauen. 54 Fälle wurden aus dem Ausland importiert und 31 Fälle durch Ansteckung im Land. 10 Patienten wurden ins Krankenhaus eingeliefert: 7 in Ariana und 3 in Sousse. Am Samstag wurden 132 Analysen durchgeführt.
  • Die Coronavirus-Pandemie breitet sich in Tunesien weiter aus: Auf der Insel Djerba wurde ein neuer Ausbruch entdeckt, wie Gesundheitsminister Abdellatif Mekki bestätigte. Es ist ein Platz in einem kleinen Bereich der Insel. Die Anzahl der Kontaminationen betrage 6 oder 7 Fälle, die sofort isoliert und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen wurden. Laut einer anderen Quelle soll die Kontamination in Hara Kbira und Hara Sghira sein.
  • In einer Erklärung über Radio Shems FM vom 22. März 2020 erklärte der Gesundheitsminister Abdellatif El Mekki, Tunesien habe bisher drei Todesfälle aufgrund des neuen Corona-Virus verzeichnet. Der dritte Tote sei ein 62-jähriger Mann, der in Ariana lebte und über deren Tod er am frühen Morgen unterrichtet wurde. Zur Erinnerung: Die erste Tote war eine 77-jährige Frau, die in Sousse gestorben ist, der zweite Tote ein 72-jähriger Mann aus Sfax.
  • Algerien: Mittlerweile gibt es dort 140 bestätigte Erkrankungen bei 15 Todesfällen, verursacht durch Covid-19.
  • Mit dem heutigen Sonntag werden auch Inlandsflüge eingestellt.
  • In seiner gestrigen Rede erklärte Ministerpräsident Elyes Fakhfakh nochmals die Einschränkungen, die die Bürger ab dem heutigen Sonntag um 6 Uhr zu erwarten haben. Tunesien werde eine Reihe von Maßnahmen einleiten um den Bürger zu schützen und die Wirtschaft des Landes zu erhalten. Dazu werden rund 2,5 Milliarden Dinar (knapp 800 Millionen Euro) mobilisiert, wovon ein Teil an arme Familien und an Tunesier, die ihre Arbeit verloren hätten, gehen soll. Auch sollen die Testkapazitäten auf den Virus hochgefahren werden.

Samstag, 21.03.2020

  • Für 20 Uhr ist eine Rede von Ministerpräsident Elyes Fakhfakh angekündigt, der noch einmal erläutern will, was auf die Tunesier an Einschränkungen zukommt.
  • Das Büro für Zivilluftfahrt (OACA) hat angekündigt, dass alle Tunesier, die zurückgeführt werden, sowie alle Passagiere, die am Flughafen Tunis Karthago von Bord gehen werden, ausnahmslos die 14-tägige Quarantäne in speziellen Einrichtungen mit medizinischen Strukturen verbringen müssen. Die Passagiere werden bei Ankunft über den Ort informiert, an dem sie in Quarantäne gehalten werden. Bürgern, die Ankommende begrüßen wollen, wird der Zugang zum Flughafen verweigert.
  • Deutsche Staatsangehörige, die noch in Tunesien gestrandet sind und nach Deutschland zurückreisen möchten, sollten sich umgehend unter dem Rückholprogramm des Auswärtigen Amts, auf www.rueckholprogramm.de, registrieren.
  • Der Generalsekretär der Gewerkschaft von Tunisair, Najmeddine Mzoughi, sagte, dass sich derzeit vier Besatzungen von Tunisair-Flugzeugen und 22 Bodenagenten in häuslicher Quarantäne befinden.Die Mitarbeiter des Flughafens Tunis Carthage stünden an vorderster Front und seien mit Coronavirus konfrontiert. Sie würden jedoch nicht über das erforderliche Minimum an Ausrüstung verfügen, um sich vor dem Virus zu schützen.
  • Das Ministerium für Verkehr und Logistik hat die Aussetzung aller Inlandsflüge bis auf weiteres ab Sonntag, den 22. März 2020 angekündigt. Diese Maßnahme folgt auf die Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrates, eine allgemeine Gesundheitssperre ab Sonntag, den 22. März 2020 (6:00 Uhr) bis zum 4. April im Rahmen des Kampfes gegen die Verbreitung des Coronavirus zu verhängen.
  • Ooredoo Tunisie hat eine Summe von 800 000 Dinar in den Fonds 1818 zum Kampf gegen den Coronavirus eingezahlt.
  • Nissaf Ben Alaya, Direktorin des Nationalen Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten (OMNE) innerhalb des Ministeriums für Gesundheit, berichtete, dass bei 126 am Freitag durchgeführten Analysen 6 neue Fälle von Coronavirus registriert wurden. Somit liegt die aktuelle Zahl der Erkrankungen bei 60 Fällen. 41 dieser Fälle wurden importiert, 19 Fälle sind lokale Ansteckungen. Die Neuansteckungen betreffen die Gouvernorate Medenine, Ben Arous, Sousse und Ariana.
  • Die in einer Rede von Präsident Kais Saied angekündigten Beschränkungen gelten ab Sonntag, den 22. März bis Samstag, den 4. April 2020.
  • Die Société nationale du transport interurbain (SNTRI) stellt alle ihre Buslinien ab 18 Uhr und bis zum 4. April 2020 ein.
  • Beim Spendenmarathon auf den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiokanälen, den meisten zugelassenen Privatsendern und vielen anderen Radiosendern kamen insgesamt 27.155.377 Dinar für den Fonds 1818 zusammen. Die teilnehmenden Ketten haben zusätzlich beschlossen, 10% ihrer Einnahmen ebenfalls an den Fonds von 1818 zu spenden. Details:Empfangen über Girokonto: 4.094.088 DT; Per SMS: 2.060.389 DT; Spendenzusagen: 21.000.900 DT
  • Die nationale Gesellschaft der tunesischen Eisenbahnen (SNCFT) hat den Betrieb ihrer Fernlinien ab Samstag, den 21. März 2020 bis auf Weiteres eingestellt. Die Aktivität der Vortortlinien rund um Tunis und in der Sahelzone bleibt vorerst bestehen.

Freitag, 20.03.2020

  • In einer Rede an diesem Nachmittag kündigte Präsident Kais Saied weitere wichtige Beschränkungen und ein Verbot der Reisen zwischen den verschiedenen Regionen an, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Ausnahmen gibt es nur bei wichtigen und notwendigsten Gründen. Zudem sollen Industriegebiete mit einer hohen Konzentration an Arbeitskräften geschlossen werden.
  • Sousse: Das Gouvernorat Sousse hat den Einwohnern der Region eine gebührenfreie Nummer (80 10 99 80) eingerichtet, über die Personen gemeldet werden können, die eine Anordnung zur häuslichen Quarantäne nicht respektieren. Über diese Nummer können auch Handelsdelikte in Bezug auf Preiserhöhungen, Monopolverkauf und Verkäufe unter Bedingungen gemeldet werden.
  • Der Wert der Spenden in den Fonds zur Bekämpfung von Covid-19 (1818) hat im Rahmen der Telethon-Übertragung an diesem Freitagmorgen live im nationalen Fernsehen einen Stand von 4.710.597 tunesischen Dinar erreicht. Gespendet werden kann national durch eine postalische Überweisung auf das Konto des Fonds zur Bekämpfung des Coronavirus (1818) in allen Postämtern des Landes, durch das Versenden einer SMS an die Nummer 1818 oder per USSD-Befehl *1818*Betrag in Millimes# (Beispiel 5 Dinar: *1818*5000#). Für im Ausland lebende Tunesier ist es möglich, eine Überweisung auf die folgende Kontonummer vorzunehmen: Relevé d’Identité Bancaire (RIB): 17000000000000181817.
  • Im Nachbarland Algerien gibt es aktuell 90 bestätigte Erkrankungen mit Covid-19, wovon 48 Personen sich im Krankenhaus befinden. Zehn Personen sind an den Folgen der Infektion verstorben.
  • Der Nationale Sicherheitsrat hat auf seiner Sitzung am Freitag die Einrichtung einer generellen Ausgangssperre ab Samstag, den 21. März, beschlossen, sagte der Abgeordnete von Tahya Tounès, Walid Jalled, auf seiner Facebook-Seite. Es sei eine Reaktion auf den Druck durch die Bevölkerung, diese einzuführen.
  • Der Gouverneur von Kef hat entschieden, dass alle organisierten und nichtorganisierten Reisen aus und in das Gouvernorat Kef ab Samstag, den 21. April 2020 eingestellt werden.
  • Das Gesundheitsministerium gab am Freitag, den 20. März 2020 bekannt, dass 11.000 Menschen in Selbstisolation gehen mussten. Davon haben 3.444 ihre Gesundheitsüberwachungsperiode abschließen können, rund 7.560 andere bleiben unter häuslicher Quarantäne.
  • Das Durchschnittsalter der Erkrankten in Tunesien liegt bei 45 Jahren und variiert zwischen 3 Monaten und 85 Jahren.
  • Sieben der 54 Fälle, die positiv auf den Coronavirus getestet sind, befinden sich in einem kritischen Zustand. Vier Fälle wurden in das Abderrahmen Mami Krankenhaus in Ariana und drei weitere in das Farhat Hached Krankenhaus in Sousse eingeliefert.
  • Die Zahl der bestätigten Fälle von Kontamination durch das Coronavirus stieg um 15 Erkrankte auf 54, teilte die Direktorin des Nationalen Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten, Nissaf Ben Alaya, während ihrer täglichen Pressekonferenz mit.
  • Der regionale Gesundheitsdirektor von Tataouine, Ibrahim Gharghar, gab am Freitag, den 20. März 2020 bekannt, dass drei weitere Personen aus der Region positiv auf den Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der vom Virus betroffenen Menschen liegt im Gouvernorat nun bei vier.
  • In der Gemeinde Msaken haben Einheiten der nationalen Armee und Sicherheitseinheiten eine Hochzeitsfeier beendet. Die Gäste hatten die Ausgangssperre und die Anweisungen der Gemeinde zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus nicht respektiert.
  • Der Gouverneur von Gabès hat entschieden, dass alle organisierten und nichtorganisierten Reisen aus und in das Gouvernorat Gabès vom 19. März bis zum 4. April 2020 eingestellt werden.
  • In einem Kommunique hat die Geschäftsleitung der Mall of Sousse mitgeteilt, dass alle Geschäfte der Mall ab sofort geschlossen sind. Nur der Carrefour Hypermarket bleibt zur Versorgung mit Lebensmitteln geöffnet.
  • Der regionale Gesundheitsdirektor von Ariana, Abdellatif Jomii, gab bekannt, dass ein Patient mit dem Covid-19-Virus seit Donnerstag auf der Intensivstation des Abderrahmen Mami-Krankenhauses in Ariana aufgenommen werden musste. Das Krankenhaus wurde für diejenigen reserviert, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Erkrankte ist ein junger Gynäkologe, 29 Jahre alt. Er war vor ein paar Tagen aus Ägypten angekommen.

Donnerstag, 19.03.2020

  • Der regionale Gesundheitsdirektor von Sousse, Sami Rekik, hat an diesem Donnerstag, den 19. März 2020, den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Tunesien verkündet. Es handelte sich, wie gestern schon erwähnt, um eine 72-jährige tunesische Bürgerin aus Sousse, die am 16. März aus der Türkei zurückgekommen und unter häusliche Quarantäne gestellt wurde Sie hatte die Notfallnummer 190 angerufen, um Atemprobleme zu melden. Die Ambulanz brachte die Dame ins Krankenhaus, sie verstarb allerdings auf dem Weg dorthin.
  • Auf Beschluss des Gouverneurs von Sousse werden organisierte und unorganisierte Reisen zum und vom Gouvernorat von Sousse am 19. März ab Mitternacht eingestellt.
  • Die tunesische Vereinigung der Versicherungsgesellschaften (FTUSA) hat entschieden, zwei Millionen Dinar in den Fonds zur Bekämpfung von Covid-19 (1818) zu spenden.
    Das Brauerei- und Getränkeunternehmen SFBT hat dem Fonds zur Bekämpfung von Covid-19 (1818) 1.000.000 Dinar gespendet.
  • Die Délice-Holding-Gruppe hat 400.000 DT in den Fonds zur Bekämpfung von Covid-19 (1818) gespendet. Ihr Präsident, Hamdi Meddeb, hat sich persönlich verpflichtet, das Militärkrankenhaus mit 100.000 Dinar zu unterstützen.
  • Geänderte Öffnungszeiten der Tunisie Telecom (TT): Die Ladenlokale sind von Montag bis Freitag von 9:15 bis 13:45 Uhr und am Samstag von 8:15 bis 12:45 Uhr für Kunden geöffnet. Hoch frequentierte Großcenter sind von Montag bis Samstag von 8:15 bis 14:45 Uhr und Sonntag von 8:30 bis 13:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.* Die Verwaltungsdienste auf zentraler und regionaler Ebene führen ihre Arbeit von Montag bis Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr aus.
  • Durch Entscheidung der regionalen Behörden von Bizerte und Kasserine wurden die Transportlinien von Sfax, Sousse, Nabeul, Mahdia, Kef und Gafsa kommen in das Gouvernorat Kasserine ab Donnerstag, den 19. März 2020 eingestellt.In Bizerte werden die Linien Bizerte-Sousse-Monastir, Bizerte-Kef und Bizerte-Ain Draham-Jendouba ab Freitag, den 20. März 2020 ausgesetzt.
  • Sicherheitskräfte haben am Flughafen Tunis-Karthago einen Tunesier festgenommen, der gegen die Selbstisolation verstoßen hat. Die betroffene Person, die ursprünglich aus Le Kef stammte, habe die Quarantäne nicht respektiert und versucht, nach Frankreich zurückzukehren.
  • Die tunesische Post gibt bekannt, dass Rentner, die in Seniorenheimen wohnen, ihre Renten vor Ort in den Einrichtungen ausgezahlt bekommen. Dazu seien 51 mobile Postämter unterwegs. Die Post forderte die Bürger auf, Transaktionen über das Internet mittels der Anwendung D17 durchzuführen und damit die Verwendung von Münzen und Bargeld zu vermeiden.
  • Ein junger Mann von 23 Jahren ist auf Djerba (Gouvernorat Medenine) nach seiner Rückkehr aus der Türkei positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Er ist damit der erste bestätigte Fall auf Djerba bzw. des Gouvernorats Medenine. Nach seiner eigenen Aussage sei er der Sohn der ersten Frau, die in Israel positiv auf Corona getestet wurde.
  • Algerien: Im Nachbarland sind zwei Personen an den Folgen ihrer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Damit sind dort acht Tote zu beklagen. Die bestätigten Erkrankungen liegen bei 82.
  • Die Zentralbank (BCT) hat beschlossen, anfallende Abhebegebühren an Bankautomaten auszusetzen, um zu vermeiden, dass Kunden die Filialen für Barabhebungen aufsuchen.
  • 10 neue bestätigte Fälle der Erkrankung am Coronavirus, Covid-19, wurden gestern, Mittwoch, den 18. März 2020 zu den 29 bereits identifizierten Infektionen hinzugefügt, und dies nach 86 durchgeführten Analysen. Damit beträgt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Tunesien 39. Es war eine Rekordzahl bestätigter Fälle, die an einem einzigen Tag registriert wurden.
  • Tunesiens erster registrierter Coronafall, ein Mann in den vierzigern aus Gafsa, konnte heute das Farhat-Hached-Krankenhaus in Sousse als geheilt verlassen.

Mittwoch, 18.03.2020

  • Es sei daran erinnert, dass derzeit mehr als 3.000 Verdachtsfälle unter Quarantäne gestellt werden, bis Symptome der Krankheit vorliegen oder bis die Inkubationszeit des Virus von 14 Tagen überschritten ist.
  • Das Verkehrsministerium veröffentlichte am Mittwoch, dem 18. März 2020, eine Pressemitteilung, in der angekündigt wurde, dass die Rückführungsflüge am Freitag, den 20. März 2020, gegen 23.59 Uhr eingestellt werden.Um die Rückführung aller Tunesier im Ausland und von Ausländern in Tunesien vor diesem Datum zu ermöglichen, hat das Ministerium folgende Flüge geplant:
  • Das Handelsministerium reagierte auf den Mangel an hydroalkoholischem Gel in Tunesien, einem wesentlichen Produkt zum Schutz vor Coronaviren. 40 Produktionseinheiten arbeiten nun an der Herstellung und Konditionierung von hydroalkoholischem Gel. Das Ministerium hat dafür gesorgt, die Produzenten mit Alkohol zu versorgen, dem Grundprodukt für diese Produktion, welches im Land nicht vorrätig sei.
  • Die 29 Patienten, die mit Stichtag Mittwoch, den 18. März 2020 bestätigt am Coronavirus erkrankt sind, stammen aus den folgenden Gouvernoraten:
    – 10 in Tunis: Ein in Tunesien ansässiger Italiener, drei haben sich in Frankreich mit der Krankheit infiziert, einer in der Türkei und fünf durch Ansteckung.
    – 6 in Ariana: Zwei Menschen erkrankten in Ägypten und vier durch Ansteckung.
    – 3 in Mahdia: Eine Person, die sich in Italien mit der Krankheit infiziert hat, und zwei durch Ansteckung.
    – 2 in Bizerte: Eine Person, die sich in Frankreich die Krankheit zugezogen hat (und Tunesien verlassen hat) und eine andere durch Ansteckung.
    – 2 in Kairouan: Eine Person, die sich in Frankreich die Krankheit zugezogen hat und seine Frau durch Ansteckung
    – 2 in Sousse: Eine Person, die sich in Frankreich mit der Krankheit infiziert hat, und eine Person, die sich in Ägypten mit der Krankheit infiziert hat
    – 1 in Gafsa: Eine Person, die sich in Italien mit der Krankheit infiziert hat.
    – 1 in Tataouine: Eine Person, die sich in Frankreich mit der Krankheit infiziert hat.
    – 1 in Monastir: Eine Person, die sich in Frankreich mit der Krankheit infiziert hat.
    – 1 in Sfax: Eine Person, die sich in Spanien mit der Krankheit infiziert hat.
  • Ein 44-jähriger, in Mailand, Italien, lebender und aus Djebel Lahmar stammender Tunesier ist an den Folgen einer Infektion mit dem Virus verstorben. Die Familie und das Konsulat stehen in Verbindung, um die Rückführung des Leichnams zu organisieren.
  • Eine 72-jährige tunesische Bürgerin aus Sousse, die am 16. März aus der Türkei zurückgekommen und unter häusliche Quarantäne gestellt wurde, hat die Notfallnummer 190 angerufen, um Atemprobleme zu melden. Die Ambulanz brachte die Dame ins Krankenhaus, sie verstarb allerdings auf dem Weg dorthin.
  • Die Zahl der bestätigten Kontaminationsfälle ist auf 29 gestiegen, wobei 5 neue Fälle registriert wurden: 3 Fälle aus dem Ausland und 2 lokale Fälle. Derzeit befinden sich 7.479 Menschen in häuslicher Quarantäne.
  • Update zur Ausgangssperre: Das Innenministerium fordert alle öffentlichen Strukturen, die Medien und private Unternehmen, deren Aktivitäten eine Fortsetzung über Nacht erfordern, auf, den zuständigen Diensten des Innenministeriums Namenslisten vorzulegen, die Folgendes umfassen:
    – Identität der Personen, die nachts arbeiten müssen (Nachname, Vorname, Nummer des Personalausweises (CIN)
    – Liste der Fahrzeuge, die nachts benutzt werden (Zulassungsnummer, Typ, Marke)
    – Genehmigter Arbeitsauftrag, der von den betreffenden Einrichtungen für alle Reisen erteilt wurde, sofern er alle oben genannten Daten enthält.
    – Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitspatrouillen und zeigen Sie die Missionsbefehle.
  • Die Poulina-Gruppe hat eine Million Dinar in den Solidaritätsfonds 1818 gespendet.
  • In Sfax wurde die Benutzung von Stühlen in Cafés und an Getränkekiosks verboten. Brot und Kuchen darf nicht mehr außerhalb von Bäckereien und Patisserien verkauft werden. Die Betriebsgenehmigungen für den Verkauf gebrauchter Kleidung (Friperie) im öffentlichen Bereich wurde widerrufen und die Genehmigungen für jedweden Verkauf im öffentlichen Straßenraum ausgesetzt.
  • Der Verkauf von lebenswichtigen Lebensmitteln wurde mengenmäßig begrenzt, um eine Ausverkauf der Bestände in dieser Zeit der Epidemie zu vermeiden. So ist es daher beispielsweise ab sofort verboten, mehr als zwei Liter Milch, zwei Kilo Grieß oder zwei Kilo Mehl pro Kunde zu kaufen.
  • Öffnungszeiten der Apotheken, wirksam ab heute und bis auf weiteres:
    Montag bis Samstag: Apothekenkategorie „A“: 8:30 bis 16:00 Uhr Apothekenkategorie „B“: 16:00 bis 8:30 Uhr
    Sonntag und Feiertage: Apothekenkategorie „A“ auf Abruf: 8:30 bis 16:00 Uhr Apothekenkategorie „B“: von 16.00 bis 20.30 Uhr
  • Der Präsident der Republik, Kais Saied, hat am späten Dienstagabend, den 17. März 2020 angekündigt, dass eine landesweite Ausgangssperre von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) verhängt werde. Das Militär und innere Sicherheitskräfte wurden am Dienstag angewiesen, gemeinsame Patrouillen im ganzen Land durchzuführen, fügte er hinzu.
  • Nach Sousse und Kairouan wurde in Sfax ein neuer Fall von Coronavirus bei einem aus Spanien zurückgekehrten Bürger registriert. Die Bilanz in Tunesien liegt nun bei 27 bestätigten Infektionen. Von den 24 Gouvernoraten in Tunesien sind seit dem 2. März nun 10 Gouvernorate von Covid-19 betroffen: Gafsa, Mahdia, Tunis, Bizerte, Ariana, Medenine, Kairouan, Monastir, Sousse und Sfax.

Dienstag, 17.03.2020

  • Die Gewerkschaft UGTT hat 100.000 Dinar in den „Fonds zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen“ als Spende eingezahlt.
  • Die Polizei in Sousse setzte Tränengas ein, um eine Gruppe von Personen zu zerstreuen, die sich in einem Arbeiterviertel der Stadt versammelt hatten und an einem Kampfturnier von Schafböcken teilnahmen. Ungefähr 40 Personen weigerten sich, das Gelände zu verlassen und den Wettbewerb abzusagen. Die Polizei setzte daher Tränengas ein, um die Gruppe zu zerstreuen.
  • Nach der SONEDE hat auch der Stromversorger STEG beschlossen, die Stromversorgung für Niederspannungskunden, die ihre Rechnungen nicht bezahlt haben, aufgrund der Ausnahmesituation für den Zeitraum von einem Monat wiederherzustellen.
  • Der erste Patient in Tunesien, bei dem das neuartige Coronavirus registriert wurde, gilt als geheilt und kann das Krankenhaus Farhat Hached in Sousse am Mittwoch oder spätestens am Donnerstag verlassen. Der ursprünglich aus Gafsa stammende Patient wurde nach einer Analyse negativ getestet. Ein weiterer Test wird Mittwochmorgen gemacht. Man will, obwohl der Patient keine Krankheitssymptome mehr aufweist, zu 100% sicherstellen, dass sein Körper das Virus nicht mehr trägt, um eine Kontamination anderer zu vermeiden.
  • Seit dem 1. März 2020 wurden mehr als 90.000 Atemmasken, 125.000 medizinische Handschuhe und 2.700 Flaschen antiseptisches Gel beschlagnahmt, die illegal in Lagern gelagert und für spekulative Geschäfte bestimmt waren. Zudem haben Kontrolleure seit dem in Cafés verhängten Verbot des Servierens in Gläsern in mehreren Gouvernoraten und hauptsächlich im Großraum Tunis mehr als 185.000 Pappbecher beschlagnahmt. Mehr als 700 andere kommerzielle Vergehen wurden im selben Zeitraum registriert, darunter 34 in Apotheken, die die von den Behörden festgelegten Preise für antiseptische Gele nicht einhielten.
  • Laut Gesundheitsminister Abdellatif Mekki wird im Zentrum von Tunis  ein Quarantänezentrum für Personen eingerichtet, die sich nicht an eine auferlegte häusliche Quarantäne halten.
  • Der Bürgermeister von Sousse, Mohamed Ikbel Khaled, gab bekannt, dass die Cafés, die Restaurants und Imbisse ab dem morgigen Mittwoch, den 18. März 2020 ganztägig geschlossen seien. Es sei auch nicht mehr erlaubt, Tiere nach 22 Uhr zum städtischen Schlachthof zu bringen. Der Transport des Fleisches sollte unter vollständiger Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften erfolgen.
  • Bedürftige Familien/Personen, deren Wasserversorgung durch die SONEDE wegen unbezahlter Rechnungen abgestellt ist, werden wegen der momentanen außergewöhnlichen Umstände wieder mit Trinkwasser versorgt. Mit Aufnahme der Wasserversorgung haben die entsprechenden Kunden einen Monat Zeit, ihre Rechnungsangelegenheiten mit der SONEDE zu regulieren.
  • Vier weitere Fälle einer Erkrankung an dem neuartigen Coronavirus wurden registriert. Damit steigt die Zahl auf 24 an. Die neuen Fälle sind aus Tunis (2), Sousse und Monastir.
  • Nach den Moscheen hat auch die Ghriba Synagoge auf Djerba vorerst bis zum 4. April 2020 geschlossen. Der Termin für die für den 7. Mai geplante Ghriba-Pilgerfahrt wird vorerst aufrechterhalten.
  • Am gestrigen Abend hat Regierungschef Fakhfakh weitere Präventivmaßnahmen angekündigt. Ab Mittwoch, den 18. März 2020 werden der internationale Flugverkehr sowie der grenzüberschreitende Landverkehr eingestellt. Alle Grenzen werden geschlossen, außer zur Evakuierung von Touristen sowie für Warentransporte. Eine auf 5 Stunden verkürzte tägliche Arbeitszeit im Schichtsystem wird eingeführt. Damit soll der öffentliche Personennahverkehr entlastet werden. Verbot von Versammlungen wie Märkte, maurische Bäder und Partys sowie allen anderen von den örtlichen Behörden festzulegenden Events.
    Ab sofort (Dienstag, den 17. März 2020) sind alle sportlichen Events und Meisterschaften untersagt.
    Noch im Land befindliche Touristen sollten sich umgehend an ihre Reiseveranstalter oder Fluggesellschaften wenden, um das Land noch verlassen zu können.

Montag, 16.03.2020

  • Über die drei Telekommunikationsanbieter Tunisie Telecom, Orange und Ooredoo Tunisie kann man per USSD-Code Beträge zwischen 1 und 100 Dinar für einen „Fonds zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen“ spenden. Die Spenden sollen vor allem zur Finanzierung von Testkits verwendet werden.
  • Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, wurden am gestrigen späten Abend drei in Italien gestrandete tunesische Staatsbürger, sowie die Leichen von zwei Tunesiern aus Rom abgeholt, die in Italien verstorben waren.
  • Der Passagierverkehr am Grenzübergang Ras Jedir in der Delegation Ben Guerdane (Gouvernorat Medenine) wurde seitens der libyschen Seite seit Mitternacht ausgesetzt. Diese von den libyschen Behörden beschlossene Maßnahme sei Teil zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.
  • Info von Tunisair: Um die Ausbreitung des Cronavirus und die möglichen Folgen gering zu halten, hat die tunesische Regierung bereits einige Maßnahmen ergriffen. So bleibt zunächst der tunesische Luftraum teilweise gesperrt. Tunisair wird dennoch entsprechend eines Notflugplans einige wichtige Ziele, darunter Frankfurt am Main, anfliegen.
    Bitte beachten Sie folgende Änderung für diese Woche: Der Sonderflug von Tunis nach Frankfurt am Main findet schon Dienstag, den 17.03.2020 statt und nicht erst am Donnerstag.
    Abflug in Tunis TU744 ist um 10.15 Uhr, die Landung in Frankfurt um 12.55 Uhr. Rückflug in Frankfurt TU745 ist um 14:05 Uhr, die Landung in Tunis 16:45 Uhr.
  • COVID 19 (neuartiger Coronavirus) wurde gerade im Rahmen des Gesetzes 71 von 1992 als übertragbare Krankheit eingestuft. Ein entsprechendes Dekret (152/2020) wurde im Amtsblatt der Tunesischen Republik vom 13. März 2020 (JORT) veröffentlicht. Dieses Gesetzesdekret, dass nach Inkraftreten für drei Monate gültig ist, ermöglicht es, repressive Maßnahmen gegen Personen zu ergreifen, die die Behandlung verweigern oder gegen Eindämmungsmaßnahmen gemäß den geltenden Rechtsvorschriften verstoßen. Die Geldstrafen liegen zwischen 100 und 500 Dinar. Die Freiheitsstrafe liegen zwischen ein und drei Jahren. Zudem können coronaerkrankte Personen, die ein Krankenhaus unerlaubt verlassen, zu Freiheitsstrafen von weiteren ein bis sechs Monaten verurteilt werden.
  • Aktuell gibt es 20 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem neuen Coronavirus in Tunesien, von denen 11 importierte Fälle sind. Mehr als 5.000 Menschen waren mit häuslicher Quarantäne belegt, die von Ärzten allen in Tunesien ankommenden Personen auferlegt wurden. 3.413 Personen haben die Quarantäne beendet.
  • Es wurde bekannt, dass der Ministerrat und der Krisenstab neue Einschränkungen beschließen wird, die heute nachmittag oder am Abend verkündet werden sollen. Zu diesen Maßnahmen sollen gerüchteweise auch die komplette Schließung der Außengrenzen inkl. der kompletten Schließung des Luftraums gehören. Auch eine Ausgangssperre mit der Versorgung der Bevölkerung durch das Militär ist zumindest angedacht. Was davon kommen wird, werden wir heute abend erfahren.
  • Der Minister für Verkehr und Logistik hat erklärt, dass das Ministerium bereit sei, den öffentlichen Verkehr und den innerstädtischen Verkehr erforderlichenfalls einzustellen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Maarouf sagte, dass das Ministerium dem Ministerrat, der heute Nachmittag mehrere neue Bestimmungen bekannt geben wird, die Aussetzung des Überlandverkehrs vorschlagen wird. Er betonte, dass er sich der Bedeutung der zu erbringenden Herausforderungen und Opfer bewusst sei. Das wichtigste davon sei jedoch, dass jeder von uns akzeptiert, seine Freiheiten und Bedürfnisse einzuschränken.
  • Die Gemeinde Sidi Bou Saïd verkündet die Schließung aller Cafés und Restaurants in der Region.Diese Maßnahme tritt ab Dienstag, den 17. März 2020 in Kraft und endet am 31. desselben Monats, sofern die Situation nicht die Verlängerung dieser Schließung erfordert.

Sonntag, 15.03.2020

  • Der Hafen von Bizerté wurde geschlossen. Drei ausländische Gäste, die kurz vor der Schließung des Hafens eingetroffen waren, wurden unter Quarantäne auf ihrer Yacht gestellt.
  • Die Gemeinde Tozeur hat den Flughafen Tozeur-Nefta für internationale Flüge gesperrt. Sportveranstaltungen haben unter Ausschluss von Zuschauern stattzufinden. Alle Hammams wurden geschlossen, Hochzeiten und sonstige Feierlichkeiten untersagt.
  • Zwei neue Fälle in Tunesien. Damit liegt die Gesamtzahl der Infektionen in Tunesien nun bei 20 nachweislich erkrankten Menschen. Nach Gafsa, Mahdia, Tunis, Bizerte, Ariana und Médenine wurde in Kairouan ein erster Fall registriert. Beide Bürger kamen aus Frankreich, ein Fall in Kairouan (33 Jahre) und einer in Tunis (29 Jahre). Beide Bürger wurden schon bei ihrer Ankunft in Tunesien in Quarantäne genommen.
  • Die libysche Regierung der nationalen Einheit (GNA) hat beschlossen, die Landesgrenzen ab Montag zu schließen und alle von ihr kontrollierten Flugverbindungen in Westlibyen auszusetzen, um der Pandemie des neuen Coronavirus vorzubeugen. Die libyschen Gesundheitsbehörden behaupten weiterhin, dass sie bisher keine Fälle der Kontamination mit dem neuartigen Coronavirus in dem geteilten, chaotischen Land entdeckt hätten.
  • In einer Mitteilung hat das Ministerium für Verkehr und Logistik im Rahmen vorbeugender Maßnahmen gegen den Coronavirus die Einreisebeschränkungen für Passagiere auf tunesischen Flughäfen verschärft. Alle Passagiere aus China, Südkorea und Italien, die in den letzten 14 Tagen eines dieser Länder besucht haben, dürfen keine tunesischen Flughäfen mehr betreten oder für den Transit nutzen.Tunesische Staatsangehörige, die in den letzten 14 Tagen China, Südkorea, Iran oder Italien bereist haben, werden schon am Flughafen bei Ankunft systematisch für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.
  • Der Besitzer eines Cafés in Sousse ist am Samstag auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in Haft genommen worden, da er trotz Ermahnung durch die Behörden sein Café auch noch um 20.00 Uhr offengehalten hatte.
  • Die Staatsanwaltschaft in Sousse hat eine Fahdnung gegen einen Bürger eröffnet, der sein Haus verlassen haben soll, obwohl er unter häuslicher Quarantäne stand. Es war der für die Nachsorge zuständige Arzt, der die Behörden alarmierte.
  • Ein Flugzeug des tunesischen Militärs ist am Sonntagmittag, aus Italien kommend, am Flughafen Tunis-Carthage mit einer ersten Gruppe von 69 gestrandeten Tunesiern, die wegen der dortigen epidemischen Situation zurückkehren wollten, gelandet. Ein zweiter Flug ist für heute Nachmittag gegen 17.00 Uhr geplant.
  • Kommunique des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten nach der Beratung mit Scharia-Spezialisten bezüglich der Schließung der Moscheen: Der Aufruf zum Gebet erfolgt wie gewohnt zu den entsprechenden Zeiten. Allerdings ist nur das Personal der Moscheen befugt, diese zu betreten, um bis auf weiteres ihre Aufgaben durchzuführen. Das Ministerium fordert die Bürger auf, die diesbezüglichen Anweisungen des Gesundheitsministeriums zu befolgen und die Gründe für die Entscheidung zu verstehen, die auf der Grundlage rechtlicher und religiöser Grundsätze getroffen wurden.
  • Transavia Frankreich hat alle Flüge zum Flughafen Monastir Habib Bourguiba bis zum 28. März 2020 storniert.
  • Nouvelair-Tickets mit Ausstellungsdatum bis 31. März 2020 und Reisedatum bis 31. Mai 2020 können bis 31. Mai 2020 kostenlos umgebucht werden. Weitere Infos über die folgenden Telefonnummern:  (+ 216) 70 020 920/36020920 (Tunesien) oder (+ 33) 1 87 64 10 10 (Frankreich) sowie per E-Mail an call.center@nouvelair.com.tn.
  • Algerien: Aus dem Nachbarland wird der vierte durch den neuartigen Coronavirus verursachte Todesfall gemeldet. Das Opfer ist eine 84-jährige Frau, die in Blida, südwestlich von Algier, gelebt hat. Die Zahl der durch das Coronavirus in Algerien verursachten Todesfälle steigt jetzt auf 4, die Zahl der bestätigten Fälle, die mit dem Virus infiziert sind, ist auf 48 gestiegen.
  • Um die Entwicklung des CoronaVirus in Tunesien verfolgen zu können, stellt die Afrikanische Gesellschaft für geospatiale Entwicklung (AGEOS) in Zusammenarbeit mit dem Tunesischen Ministerium für Gesundheit eine Übersichtsseite zur Verfügung, in dem die bestätigten Fälle, ihre geografischen Standorte und die entsprechenden Daten (Genre, Alter, Datum der Meldung) angezeigt werden. Diese Anwendung kann von einem Knotenpunkt des Gesundheitsministeriums genutzt werden, um Informationen in Echtzeit an die breite Öffentlichkeit zu bringen.
  • In Monastir haben die Gesundheitsbehörden Gerichtsverfahren gegen sechs Bürger mit Wohnsitz in der Region eingeleitet, weil sie sich geweigert hatten, die häusliche Quarantäne von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus Italien einzuhalten.Es ist das erste Mal, dass sich die Gesundheitsbehörde an die Gerichte wendet, um die Bürger zur Einhaltung des Gesetzes zu zwingen.Die Verweigerung der Isolation bleibt eines der Hindernisse für eine wirksame Prävention gegen diese Krankheit.Es sei daran erinnert, dass Artikel 312 des tunesischen Strafgesetzbuchs eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten für jeden vorsieht, der gegen die Quarantänepflicht verstößt.
  • Marokko setzt die Flüge in und aus rund zwanzig Ländern bis auf Weiteres aus, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern. Die betroffenen Länder sind Österreich, Dänemark, Griechenland, Schweiz, Schweden, Norwegen, Türkei, Libanon, Ägypten, Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Jordanien, Tunesien, Senegal , Mauretanien, Niger, Mali, Tschad, Kanada und Brasilien. Zuvor waren bereits die Flugverbindungen nach Frankreich, Algerien, Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Portugal und Italien gestoppt worden. Der marokkanische Verkehrsminister Abdelkader Amara wurde bei seiner Rückkehr von einer offiziellen Reise nach Europa positiv auf den Coronavirus getestet.
  • China hat angekündigt, Tunesien Atemmasken und Desinfektionsmittel zu schicken.
  • Das Kulturministerium hat beschlossen, Kinos und Theater, Kunstgalerien und alle Räume, in denen künstlerische Darbietungen im ganzen Land stattfinden, bis zum 4. April zu schließen. Diese Maßnahme betrifft die verschiedenen oben genannten kulturellen und künstlerischen Räume sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor.
  • In Tataouine musste ein wohl amerikanischer Tourist im Hotel bleiben, weil er unter Husten und Fieber litt und seine Mitreisenden den Zutritt zu ihrem Bus verwehrten. Als ein Team der regionalen Gesundheitsdienste im Hotel eintraf, um eine Probe zu nehmen, befand sich der Mann auf der Flucht Richtung Djerba.

Samstag, 14.03.2020

  • Nissaf Ben Allaya, Generaldirektorin des Nationalen Observatoriums für neue und neu entstehende Krankheiten, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass heute zwei neue Fälle von Coronavirus identifiziert wurden, was die Anzahl der bestätigten Fälle auf 18 erhöht.
  • Nach der Entscheidung der tunesischen Regierung, Flüge zwischen Tunesien und bestimmten Ländern (fünf europäische Länder und ein arabisches Land) einzustellen, haben die Fluggesellschaften ihr Programm für den kommenden Zeitraum zwischen heute abend (14.03.2020) und dem 4. April 2020 geändert. Die Flüge: Präzisierung zur Anzahl der Flugverbindungen zwischen Tunesien und Europa bis 4. April 2020
  • Die Gewerkschaft UGTT sagt alle geplanten Protestbewegungen, Streiks, Konferenzen und Meetings bis auf weiteres ab.
  • Abgeordnete der Partei Qalb Tounes, namentlich Oussama Khelifi, Jdidi Sboui und Lilia Bellil, haben beschlossen, ihre Gehälter zu spenden, um die Bemühungen der Regierung zur Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. Sie schlugen dem Regierungschef und dem Finanz- sowie dem Gesundheitsminister vor, ein Konto zu eröffnen, um diesbezüglich Spenden zu sammeln. Auch der Abgeordnete Mabrouk Kourchid hat auf seiner Facebook-Seite angekündigt, dass er sein Gehalt im gleichen Rahmen spenden werde.
  • In einer Pressemitteilung kündigt das tunesische Schifffahrtsunternehmen (CTN) die Einstellung aller Seeverkehrsdienste von und nach Marseille und Genua ab diesem Samstag, den 14. März bis zum 4. April 2020 an.
  • Die 16 nachweislich an Covid-19 erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf die Gouvernorate Tunesiens:
    6 in Tunis (Eine in Tunesien wohnhafte Italienerin), zwei Personen, die die Krankheit aus Frankreich mitgebracht haben und zwei Personen durch Ansteckung in Tunesien);  4 in Ariana (Zwei in Ägypten infizierte Personen und zwei durch Ansteckung in Tunesien); 3 in Mahdia (Eine Person durch Ansteckung in Italien und zwei Personen durch Infizierung in Tunesien); 2 in Bizerte (Eine Person durch Ansteckung in Frankreich und Flucht aus Tunesien, eine Person durch Ansteckung; 1 in Gafsa (Infiziert in Italien)
  • Im Nachbarland Algerien sind aktuell 37 Personen bestätigt erkrankt, insgesamt sind drei Personen an Covid-19 verstorben.
  • Eine Reihe von am Vorabend beschlossenen vorbeugender Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus treten in Kraft. Diese bedeuten sowohl für Tunesier, als auch für Touristen massive Einschränkungen. Diese Maßnahmen gelten vorläufig bis zum 4. April 2020 mit der Möglichkeit einer Verlängerung oder der Überprüfung zur Aussetzung. Diese Maßnahmen lassen sich unter dem folgenden Link einsehen: Offizielle Liste des Maßnahmenkataloges zur Bekämpfung des Coronavirus

Freitag, 13.03.2020

  • Mit Stand 18.00 Uhr sind in Tunesien 16 Erkrankungen am neuartigen Coronavirus nachgewiesen, darunter auch ein Baby.
  • Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen, haben die zuständigen tunesischen. Behörden Einreise-, bzw. Aufenthaltsauflagen für Reisende aus Risikoländern erlassen, zu denen auch Deutschland zählt. U.a. müssen sich ab sofort aus Deutschland einreisende Personen für 14 Tage in Quarantäne am geplanten Aufenthaltsort (i.d.R. Wohnung, Hotel) begeben und dürfen das Land vor Ablauf dieser Frist auch nicht verlassen.
  • Handelsminister Mohamed Msilini kündigte einen einheitlichen Preis für hydroalkoholische Handdesinfektionsmittel an. Die Flaschen haben einen Festpreis wie folgt:100 ml Flasche: 3300 Millimes; 150 ml Flasche: 4125 Millimes; 250 ml Flasche: 8250 Millimes. Der Handelsminister sagte, dass alle Verbrauchsmaterialien, medizinischen und paramedizinischen Artikel verfügbar sind, und fügte hinzu: „Es besteht kein Grund zur Angst.“
  • Der Präsident Algerienes Abdelmajid Tebboune, sagt seinen für den 16. und 17. März 2020 geplanten Besuch in Tunesien ab.
  • Sousse/Hammam-Sousse: Die Wochenmärkte Souk Lahad (Sousse) und „Souk Sebt“ werden vorübergehend eingestellt. Beide Märkte sind durch einen starken Zustrom von Verkäufern und Verbrauchern gekennzeichnet.
  • Das Sadok M’kaddem Regionalkrankenhaus auf Djerba verbietet ab diesem Freitag, den 13. März, bis auf Weiteres Besuche bei Patienten, um das Risiko einer Kontaminierung und der Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden.

Donnerstag, 12.03.2020

  • Die Zahl der mit Coronavirus infizierten Personen in Tunesien ist auf 13 gestiegen. Sechs neue Fälle gab es nach Analysen, die heute an 72 neuen Verdachtsfällen durchgeführt wurden.Zwei neue Fälle stammen aus Frankreich, während die anderen vier mit infizierten Personen in Kontakt gestanden hatten.
  • Das Rauchen von Shishas an öffentlich zugänglichen Orten wie Cafés und Restaurants ist in der Gemeinde Tunis ab sofort für die Dauer von 30 Tagen untersagt. Bei Zuwiderhandlung wird eine Strafe von 300 Dinar fällig. Die Gemeinden Msaken bei Sousse und La Marsa zogen nach!

Mittwoch, 11.03.2020:

  • Das Ministerium für Jugend und Sport hat beschlossen, alle in Tunesien geplanten internationalen, kontinentalen, regionalen, offiziellen und freundschaftlichen Sportveranstaltungen zum Schutz der Sportler und der Jugend auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Es wurde auch beschlossen, die Teilnahme an Praktika und Sportveranstaltungen im Ausland mit Ausnahme der olympischen Qualifikationsturniere für die Spiele in Tokio 2020 auszusetzen und die an diesen Turnieren teilnehmenden Delegationen gemäß den Ausnahmebestimmungen vorbeugenden Maßnahmen von der Abreise bis zur Ankunft zu unterziehen.
  • Siebter bestätigter Coronafall in Tunesien bei einer Person, die aus Ägypten ankam.
  • Die Stadt der Wissenschaften in Tunis hat alle angekündigten Veranstaltungen und Aktivitäten für den Monat März abgesagt.
  • Der erste bestätigte Coronapatient Tunesiens aus dem Gouvernorat Gafsa, erholt sich weiter im Krankenhaus Farhat Hached in Sousse und kann wohl Anfang nächster Woche aus dem Krankenhaus entlassen werden.
  • In der Region Nabeul wurden zehn weitere Menschen nach ihrer Rückkehr aus Italien am Dienstag als vorbeugende Maßnahme gegen Covid-19 in häusliche Quarantäne genommen. Die Zahl der Menschen, die sich in der Region selbst isolieren, stieg somit auf 32. Alle werden täglich überwacht, zeigen aber bisher keine Symptome.
  • Die Gemeinde Tunis hat begonnen, Spender für Desinfektionsmittel auf dem Zentralmarkt und an den Haltestellen der kommunalen Transporteinrichtungen zu installieren.Ebenso haben verschiedene Städte wie Tunis, Bizerté oder Msaken die Restaurant- und Cafébesitzer aufgefordert, vorübergehend keine Gläser oder Tassen mehr zu verwenden, sondern nur noch Einwegbecher auszugeben. Die Cafés wurden aufgefordert, keine Wasserpfeifen mehr anzubieten, da diese ein Hygieneproblem darstellen. Bäckereien und Backwarenverkaufsstellen wurden aufgefordert, ihre Backwaren nur noch hinter der Theke ohne Zugriff von anderen Personen aufzubewahren. Offene Lebensmittel sollten nur noch mit Handschuhen angefasst werden.

Dienstag, 10.03.2020:

  • Schließung der tunesischen Häfen für Fähren aus Italien ab Mittwoch, den 11. März 2020 bis Sa., den 4. April 2020. Überfahrten mit Frankreich werden auf eine einzige wöchentliche Überfahrt zwischen dem Hafen von La Goulette und dem Hafen Marseille beschränkt. Der Frachtschiffverkehr wird beibehalten, allerdings dürfen die Besatzungen ihre Schiffe nicht mehr verlassen.
  • Das Gesundheitsministerium hat die Kontaminierung des Bruders des Coronavirus-Patienten von Boumerdès (Mahdia) bestätigt. Dieser ist nun unter häuslicher Quarantäne, da seinZustand keinen Krankenhausaufenthalt erfordere. Die medizinischen Dienste stünden mit dem Patienten in Kontakt, um die Entwicklung der Situation zu verfolgen.
    In Tunesien sind inzwischen 6 Fälle registriert: Der Patient von Gafsa, der von Boumerdès, seine Frau und sein Bruder, der Italiener von Tunis sowie der 83-jährige Mann, der Bizerte verließ und nach Straßburg zurückkehrte , als er erfuhr, dass er positiv getestet worden war.
  • Die zuständigen Behörden von Kef haben für zehn Personen häusliche Quarantäne angeordnet, da sie aus endemischen Gebieten zurückgekehrt waren. Darüber hinaus sind die Grenzübergänge von Sakiet Sidi Youssef und Kalaat Senen seit Montag mit Infrarot-Körpertemperaturmessgeräten ausgestattet. Diverse kulturelle Veranstaltungen wurden abgesagt.
  • Der Patient aus Mahdia, der in das Krankenhaus Farhat Hached in Sousse verlegt worden war, befindet sich jetzt in kritischem Zustand.
  • In Bezug auf das Flugzeug der Tunisair, in dem der mit dem Coronavirus infizierte tunesischen Passagier nach Straßburg gereist war, gab das Unternehmen bekannt, dass der Passagier und sein Begleiter isoliert und die französischen Behörden informiert wurden. Die französischen Behörden ergriffen ihrerseits die notwendigen vorbeugenden Maßnahmen. Das Flugzeug verließ Straßburg ohne Passagiere (Schaden für Tunisair rund 80.000 Dinar) und alle Mitarbeiter an Bord des Flugzeugess wurden aufgefordert, in Selbstisolation zu gehen. Das Flugzeug wurde zur Desinfektion isoliert.
    Nach dem tunesischen Strafgesetzbuch werden Personen, die während einer Massenerkrankung gegen die Isolationsregeln verstoßen, mit 6 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 120 Dinar bestraft.
  • Tunisair bietet eine kostenlose Umbuchung an. Angesichts der neuen Entwicklung hinsichtlich der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus führt Tunisair flexible spezielle Umbuchungsoptionen für alle Flüge ein.• Buchungen vor dem 31. März 2020 und mit einem Abflugdatum zwischen dem 03. März und dem 31. Mai 2020 können abhängig vom Buchungstarif bis zum 31. Mai 2020 kostenlos umgebucht werden. Abflug- und Zielflughäfen müssen identisch sein.
    Buchungen vor dem 31. März 2020 und mit einem Abreisedatum nach 31. Mai 2020 können unabhängig vom Buchungstarif und Strecke kostenlos umgebucht oder storniert werden. Sie erhalten einen Gutschein*/EMD in Höhe des Ticketwerts.
    *Der Gutschein ist ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig
  • Einer der fünf bestätigten tunesischen Coronafälle, ein 83-jähriger Mann aus Bizerte, wohnhaft in Strassburg, Frankreich, hat am Abend des Montag (09.03.2020) unter Missachtung der ärztlichen Vorschriften und ohne Respekt vor der Gefährdung anderer Bürger und Reisender Tunesien an Bord einer Maschine der Tunisair in Richtung Frankreich verlassen. Die Tochter des Mannes bestätigte den Behörden, dass ihr Vater gestern in Frankreich eingetroffen sei. Die französischen Behörden wurden über den Vorfall unterrichtet.
  • Der Gesundheitsminister Abdellatif Makki gab über den Sender Al Watania bekannt, dass beschlossen wurde, die für diesen Samstag, den 14. März, geplanten Schulferien für alle Bildungsstufen auf den Donnerstag, den 12. März, vorzuziehen.
  • Alle Fährverbindungen der tunesischen Fährgesellschaft CTN und Flugverbindungen der Tunisair in Richtung Italien sind seit gestern bis auf weiteres annulliert. Nur ein wöchentlicher Flug zwischen Tunis und Rom bleibt vorerst bestehen.

Montag, 09.03.2020:

  • Gesundheitsminister Abdellatif Mekki gab bekannt, dass drei neue Fälle von Coronavirus registriert wurden. Zwei aus dem Ausland kommende Personen wurden positiv auf das Virus getestet und ein dritter Fall der Kontamination wurde identifiziert. Insgesamt gibt es nun fünf bestätigte Coronafälle in Tunesien.
  • Ein Zollbeamter und ein Angehöriger der Sicherheitskräfte wurden unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, unter Quarantäne gestellt.
  • In Mahdia wurden siebenunddreißig Personen, die direkten Kontakt mit dem zweiten bestätigten Fall einer Covid-19-Erkrankung hatten, unter häusliche Quarantäne gestellt. Vierzehn von ihnen sind medizinisches und paramedizinisches Personal, sagte die Generaldirektorin des Nationalen Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten, Nissaf Ben Alaya, am Montag bei einer Pressekonferenz in Mahdia.
    In Sfax wurden 24 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, in Bizerte eine Person.
  • Das Kabinett des Mufti der Republik Tunesien gab in einer am Montag, den 9. März 2020 veröffentlichten Erklärung bekannt, dass im Rahmen des Kampfes und der Prävention gegen den Coronavirus eine vorläufige Aussetzung der Zeremonien zur Konversion zum Islam beschlossen wurde. Ein Termin zur Wiederaufnahme dieser Aktivitäten wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
  • In La Soukra wurden in einem Haus 41.000 Gesichtsmasken beschlagnahmt, die illegal aus Algerien eingeführt wurden. Die beteiligten Personen wurden in Haft genommen.
  • Die Mitarbeiterin eines Hotels in der Region Sousse ist im Krankenhaus Farhat Hached unter Isolation gestellt worden. Sie habe mit möglicherweise infizierten Touristen in Kontakt gestanden. Sie habe die notwendigen Tests durchlaufen, um zu überprüfen, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

08.03.2020, 19.00 Uhr: Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, gibt es einen zweiten bestätigten Coronafall in Tunesien. Es handelt sich um einen 65-jährigen Tunesier, der aus Italien zurückgekehrt ist. Er wird in einer Universitätsklinik stationär behandelt. Wie die Direktorin des Observatoriums für neue und neu auftretende Krankheiten, Nissaf Ben Alaya, gegenüber Mosaique FM an diesem Sonntag, dem 8. März, präzisierte, sei der Mann vor zwei Wochen aus Italien zurückgekehrt. Der ursprünglich aus Mahdia stammende Patient sei in das regionale Taher Sfar-Krankenhaus eingeliefert und dann in das Krankenhaus Farhat Hached in Sousse verlegt worden.

04.03.2020, 16.30 Uhr: Der Gesundheitsminister Abdellatif Mekki kündigte in einer Pressekonferenz die Einstellung der Seeverbindungen zwischen Tunis und der italienischen Stadt Genua an, um das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden.

04.03.2020, 14.41 Uhr: Mit Stichtag 3. März wurden bei 1.619 Personen medizinische Kontrollmaßnahmen durchgeführt, 996 Personen stehen noch unter medizinischer Überwachung, während 623 andere ihre Quarantänephase von zwei Wochen beenden konnten.
Tunesiern in mehrere Regionen, die am 27. Februar mit derselben italienischen Fähre ankamen wie der bestätigte Coronafall in Tunesien, wurde empfohlen, vorsichtshalber 14 Tage lang ihr Zuhause nicht zu verlassen. Es sind (bis Dienstag) 16 Personen in Bizerte, 5 in Nabeul, 7 in Kairouan, darunter ein Kind von zwei Jahren, 5 Mitglieder derselben Familie in Mnihla (Gouvernorat Ariana), 6 Personen der gleichen Familie in Ariana und 1 Person in Kasserine.
Die Dienste des regionalen Gesundheitskommissariats in Jendouba haben zwei Tunesiern, die aus Italien zurückkehren, empfohlen, vorbeugend mit Familienmitgliedern in ihrem Haus zu bleiben, teilte der regionale Gesundheitsdirektor, Mohamed Rouisse, mit. Die beiden Männer, einer im Alter von 60 Jahren aus Ghardimaou und der andere im Alter von 30 Jahren aus Bou Salem, kamen am 27. Februar 2020 an Bord desselben italienischen Bootes an. Der Gesundheitszustand der beiden Tunesier sei beruhigend, berichtet der Regionaldirektor, es werde jedoch abgewartet, bis die Ergebnisse der durchgeführten Analysen vorliegen.
Vorsorglich wurden Isolationsräume in regionalen Krankenhäusern in Jendouba, Tabarka und Fernana sowie in örtlichen Krankenhäusern in Ghardimaou und Bou Salem für den Notfall eingerichtet. Die Grenzübergänge Melloula und Babouch wurden ebenso wie der Yachthafen und der internationale Flughafen Tabarka (derzeit geschlossen) mit vorbeugenden Maßnahmen ausgestattet, falls ein Flugzeug dort landen muss.

Verbreitung des Coronavirus Covid-19 rund um das Mittelmeer, Stand 04.03.2020, 15.30 Uhr - Zum Vergrößern auf das Bild klicken (öffnet in neuem Fenster)
Verbreitung des Coronavirus Covid-19 rund um das Mittelmeer, Stand 04.03.2020, 15.30 Uhr – Zum Vergrößern auf das Bild klicken (öffnet in neuem Fenster)

04.03.2020: Zusätzlich zu vorbeugenden medizinischen Maßnahmen hat das Gesundheitsministerium eine Sensibilisierungskampagne gestartet, um die Bürger über die Vorsichtsmaßnahmen zu informieren, die insbesondere in Bezug auf Quarantäne, Hygiene der Hände und die Umwelt zu treffen sind. Dazu gehört auch ein Videospot.

03.03.2020, 18.39 Uhr: Das Ministerium für Verkehr und Logistik gibt am Dienstagnachmittag die Entscheidung bekannt, Flüge von Italien (Rom, Palermo, Venedig, Palermo und Bologna) ab Mittwoch, 04. März 2020 zum Terminal 2 des internationalen Flughafens Tunis Carthage zu transferieren. Flüge in diese Städte werden weiterhin vom Hauptterminal aus durchgeführt. „Dies sei eine Coronavirus-Kontrollmaßnahme, die dazu beitragen wird, die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.“
Derweil wurden alle Familienmitglieder des an dem Virus erkrankten Tunesiers negativ getestet. Der Patient befindet sich in einem stabilen Zustand mit harmlosen Symptomen.

03.03.2020, 16.20 Uhr: Die gebührenfreie Hotline-Nummer 80 10 19 19, an die sich Bürger im Falle einer vermuteten Erkrankung am neuartigen Coronavirus wenden können, wurde personell verstärkt. Damit reagiere man auf die seit Montag angestiegene Anzahl von Nachfragen.

03.03.2020, 12.18 Uhr: In Sfax wurden elf aus Italien zurückgekehrte Tunesier unter häusliche Quarantäne und medizinische Überwachung gestellt. Alle weisen derzeit keine Symptome oder Anzeichen einer Corona-Virus-Infektion wie Husten, hohe Körpertemperatur und Atemnot auf. Diese Menschen werden täglich von medizinischem Personal überwacht, um sicherzustellen, dass die Regeln der Isolation und die Entwicklung ihrer Gesundheit eingehalten werden. Das bestätigte der regionale Gesundheitsdirektor von Sfax, Dr. Ali Ayadi am Dienstag, den 3. März 2020.

03.03.2020, 11.33 Uhr: Erster Verdachtsfall in Tataouine. Ein Mann in den dreißiger Jahren kam am Abend des Montag (02.03.2020) in das regionale Krankenhaus in Tataouine mit den Symptomen einer Kontamination mit dem neuartigen Coronavirus. Er wurde er in einen medizinischen Raum gebracht, der für diesen Zweck reserviert war. Es wurden Proben genommen, die derzeit im Charles-Nicolle-Krankenhaus analysiert werden. Der Patient ist nun in häuslicher Quarantäne bis die Ergebnisse der Analysen bekannt sind. Der junge Mann aus der Stadt Tataouine war mit der gleichen Fähre gekommen, die der erste bestätigte Fall in Tunesien genommen hatte.

03.03.2020, 9.50 Uhr: Der Generaldirektor für medizinische Grundversorgung im Gesundheitsministerium, Chokri Hammouda, betonte am Morgen des Dienstag, den 3. März 2020, dass mehr als 600 Menschen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus unter medizinischer Beobachtung stünden. Ein großer Teil gehöre zu dem Personenkreis, die sich auf demselben Boot befanden, von dem aus ein Tunesier aus Italien angekommen ist und dessen Kontamination mit dem Corona-Virus bestätigt wurde. Ihm zufolge gäbe es 254 weitere Personen, zusätzlich zu denen, die nach seiner Ankunft in Tunesien in direktem Kontakt mit ihm standen. Hammouda fügte hinzu, dass sich die Zahl wahrscheinlich erhöht wird.
Der Beamte gab bekannt, dass das Gesundheitsministerium die italienischen Behörden kontaktiert habe, um sie über die Bestätigung der Kontamination des Tunesiers zu informieren, damit diese das Boot desinfizieren und die Besatzung den erforderlichen medizinischen Untersuchungen unterziehen können.

03.03.2020, 8.00 Uhr:

  • Der regionale Gesundheitsdirektor von Sousse, Sami Rekik, sagte, dass der aus Italien kommende und mit dem Coronavirus infizierte Bürger kurz nach Mitternacht im Universitätskrankenhaus Farhat Hached in Sousse angekommen ist und in die Abteilung für Infektionskrankheiten eingeliefert wurde. Doktor Rekik versicherte, dass der Gesundheitszustand des Patienten stabil sei und er das Krankenhaus in zwei Wochen verlassen könne.
Verbreitung des Coronavirus Covid-19 rund um das Mittelmeer, Stand 03.03.2020, 12 Uhr - Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Verbreitung des Coronavirus Covid-19 rund um das Mittelmeer, Stand 03.03.2020, 12 Uhr – Zum Vergrößern auf das Bild klicken (öffnet in neuem Fenster)

02.03.2020:

  • Der betroffene Staatsbürger im Alter von 40 Jahren war am 18. Februar 2020 per Schiff in eine vom Coronavirus betroffene Region in Italien gereist. Nach seiner Rückkehr am 27. Februar 2020 hat Fieber eingesetzt und er rief die kostenlose Notfallnummer SAMU 80101919 an. Der Gesundheitszustand des Patienten ist stabil und komplikationsfrei. An Bord des Schiffes befanden sich 254 Personen, die alle in Quarantäne genommen werden, inklusive die Begleiter und die Angehörigen der betroffenen Person.
  • In einer Pressekonferenz gab der Gesundheitsminister Abdellatif Mekki bekannt, dass ein erster bekannter Fall von Coronavirus in Tunesien registriert worden sei, ohne die Stadt oder die Region dieses Falls anzugeben. Der Minister stellte klar, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um in die zweite Phase überzugehen, nämlich die Suche nach möglichen Kontaktpersonen und deren Isolierung. Er versprach auch, die Öffentlichkeit über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
  • Ebenfalls heute wurden der 7. Internationaler Karneval und die 2. Carthage Tourismustage in Yasmine Hammamet 2020 abgesagt, die vom 20.03. bis zum 22.03.2020 stattfinden sollten.

Kostenlose Notfallnummer SAMU CORONA: 80 10 19 19

Quelle: Ministerium für Gesundheit