Tunesien: Kabinett beschließt neue Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19

Am Mittwoch fand unter dem Vorsitz von Premierminister Elyes Fakhfakh eine kleine Kabinettssitzung (SCM) statt, um die Entwicklung der epidemiologischen Situation im Land zu erörtern. Bei dem Treffen wurden zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) beschlossen. Dazu gehören Geldstrafen, ein Reiseverbot zwischen den Gouvernoraten und einen außergewöhnlichen arbeitsfreien Tag am Freitag, den 10. April mit einem Fahrverbot außer in Fällen von höherer Gewalt.

Die Punkte im Einzelnen:

  • Überarbeitung der Organisation zur Erteilung von Verkehrsgenehmigungen
  • Verhängung von Geldstrafen gegen Bürger, die die Bestimmungen der Sperrung nicht einhalten
  • Verbot von Reisen zwischen den Gouvernoraten und in isolierte Regionen, die zu Coronavirus-Hotspots erklärt wurden
  • Dekret für Freitag, den 10. April 2020 als außergewöhnlicher arbeitsfreien Tag zur Reduzierung des Verkehrs, außer in Fällen höherer Gewalt.
  • Schaffung eines Arbeitsteams im Ministerium für Industrie und kleine und mittlere Unternehmen, das sich aus Vertretern der verschiedenen betroffenen Ministerien und des Zolls zusammensetzt, zur Herstellung von Masken, der Festlegung des Preises und die Sicherstellung der Verfügbarkeit auf dem heimischen Markt.

Der Premierminister forderte, die nationalen Bemühungen zur Eindämmung des COVID-19 zu unterstützen und alle ergriffenen Maßnahmen zu respektieren, insbesondere die im Zusammenhang mit der allgemeinen Sperrung.

Quelle: TAP