Neuer Geschäftsführer für WECO-Produktionswerk in Tunesien

Die WECO Contact GmbH, Hersteller von Verbindungselementen für die Bereiche Elektronik und Elektrotechnik, hat im Mai für das Produktionswerk in Soliman, Tunesien (Cap Bon) mit 200 Mitarbeitern einen neuen Geschäftsführer berufen. Meher Jaoued ist nun für die strategische und operative Leitung des WECO-Werks in Tunesien verantwortlich.

„Wir freuen uns für unser weltweit größtes Produktionswerk einen erfahrenen Kollegen als Geschäftsführer einsetzen zu können. Meher Jaoued verfügt über weitreichende Kenntnisse in der Branche und große Erfahrung in internationalen Mandaten“, so Detlef Fritsch, Geschäftsführer der WECO Contact GmbH.

Meher Jaoued hat einen Master-Abschluss in wissenschaftlichen Managementmethoden der Fakultät für Wirtschaft und Management (FSEG) von Mahdia sowie einen Bachelor-Abschluss in Finanzwissenschaften der Universität von Sousse. Er verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung auf verschiedenen Schlüsselpositionen im Betriebsmanagement eines großen Unternehmens der Automobilbranche. Darüber hinaus hat Meher große Erfahrung in der Betreuung internationaler Mandate, insbesondere in China, Mexiko und Ägypten.

Verstärkung der globalen strategischen Maßnahmen
Zu seinen Aufgaben gehören die Konzeption und Umsetzung der globalen Fertigungsstrategie und die Entwicklung eines starken Teams für das lokale Fertigungs- und Lieferkettenmanagement. Zusätzlich wird er ein multidisziplinäres Team zur Unterstützung des globalen Betriebs aufbauen.

Manuelle Herstellung und günstige Produktionsbedingungen
Das Werk in Tunesien ist das größte der insgesamt drei Produktionswerke von WECO und wurde bereits 1982 in Betrieb genommen. Das deutsche Werk in Hanau besteht seit 1921 und das Werk in Kanada seit 1983. In Tunesien sind insgesamt 200 Mitarbeiter auf rund 7.000 Quadratmeter beschäftigt. Im Fokus steht die Montage der Einzelkomponenten. „Unsere Produkte werden zu großen Teilen manuell hergestellt. Deshalb lag unser Fokus auf einem günstigen Montagestandort. Da Tunesien das insgesamt beste Kostenverhältnis aufwies, wurde das Werk zu unserem größten Produktionsstandort.“, erklärt Detlef Fritsch.

Auch zu Krisenzeiten keine Produktionsausfälle
Derzeit hält Tunesien durch Ausnahmegenehmigung mit einem Teil der Mitarbeiter die Produktion aufrecht. Strenge Hygieneregeln sowie die gültigen Abstandsregeln sind obligatorisch. Wie in anderen Werken, bietet auch das tunesische Werk eine redundante Fertigungsmöglichkeit. Das heißt, dass die Grundkomponenten in jedem Werk hergestellt werden, somit ständig verfügbar sind und zusammengebaut werden können. „Dies bedeutet für den Kunden, dass im Rahmen seines Risk-Managements seine Produktversorgung sichergestellt ist“, versichert Fritsch. Ergänzend zu der Risiko-Betrachtung kann durch die Redundanz sowohl die regionale Versorgung eingehalten werden als auch bei spontanen Materialnachfragen sehr schnell reagiert werden.

Quelle & Bild: WECO Pressemitteilung