Weitere 10 Delegationen in Sfax und Nabeul werden Hochrisikogebiet

Am 9 Oktober 2020 wurden sechs Gouvernorate und sechsundzwanzig Delegationen zu Covid-19-Hochrisikogebieten erklärt. Nach einer neuerlichen epidemiologischen Bewertung durch das Nationale Observatorium für neue und neu auftretende Krankheiten (ONMNE) bekamen zehn weitere Delegationen in den beiden Gouvernoraten Nabeul und Sfax den Status „Hochrisikogebiet“ zugewiesen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag, den 12. Oktober 2020 mit.

In einer Erklärung teilte das Ministerium mit, dass die Liste den betroffenen regionalen Behörden übermittelt worden sei, um die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, die während der letzten kleinen Kabinettssitzung vom 3. Oktober 2020 genehmigt worden waren.

Die folgenden neuen Delegationen wurden als Hochrisikogebiet ausgewiesen

  • Gouvernorat Sfax: Sfax Medina, Sfax West, Sfax Süd, Sekiet Ezzit, Sekiet Eddeyer, Kerkennah
  • Gouvernorat von Nabeul: Dar Chaabane, Korba, Benni Khalled, Hammamet.

Die folgenden Gouvernorate waren am 9. Oktober als Hochrisikogebiete für die Ausbreitung des Coronavirus eingestuft worden:

  • Ariana
  • Ben Arous
  • Tunis
  • Manouba
  • Sousse
  • Monastir

Die Liste der Delegationen, die am 9 Okt als Hochrisikogebiet für die Ausbreitung der Pandemie eingestuft wurden:

  • Nabeul
  • Korba
  • Soliman
  • Zaghouan
  • El Jem
  • Bizerté Nord
  • Bizerté Süd
  • Ras Jebel
  • Béja Nord
  • Béja Süd
  • Jendouba
  • Jendouba Nord
  • Kef West
  • Kef Ost
  • Dahmani
  • Kairouan Nord
  • Kairouan Süd
  • Sidi Bouzid West
  • Sidi Bouzid Ost
  • Sabalat-Ouled-Asker
  • Gabes Süd
  • Ghannouch
  • Djerba-Houmt Souk
  • Tozeur
  • Gafsa Nord
  • Gafsa Süd

Die kleine Kabinettssitzung vom 3. Oktober 2020 hatte Maßnahmen für Regionen mit hohem Risiko der Verbreitung des Coronavirus beschlossen, die nämlich die Verhängung einer 15-tägigen Ausgangssperre vor Ort, ein Reiseverbot außerhalb der Region, die Aussetzung der Freitagsgebete in den Moscheen und das obligatorische Tragen von Gesichtsmasken vorsehen.

Quelle: Ministerium für Gesundheit