Oktober 2021: Handelsbilanzdefizit weitet sich auf 13,3 Mrd. DT aus, Nahrungsmittel auf 1,7 Mrd. Dinar

Das Handelsdefizit hat sich bis Ende Oktober 2021 auf 13,3 Mrd. Dinar ausgeweitet, von 10,7 Mrd. Dinar im gleichen Zeitraum des Jahres 2020, das geht aus dem monatlichen Newsletter zum Außenhandel zu laufenden Preisen hervor, der am Donnerstag vom Nationalen Institut für Statistik (INS) veröffentlicht wurde. Die Lebensmittelbilanz wies Ende Oktober 2021 ein Defizit von 1.699,2 Mio Dinar auf, gegenüber 619,5 Mio Dinar im gleichen Zeitraum des Vorjahres, d.h. eine Deckungsrate von 67,3% im Jahr 2021 gegenüber 86,7% im Jahr 2020, wie die Nationale Beobachtungsstelle für Landwirtschaft (ONAGRI) am Donnerstag mitteilte.

Damit ist die Deckungsquote im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2020 um 0,4 Punkte auf 74% gesunken. Die Verschlechterung des Defizits erklärt sich durch einen stärkeren Anstieg der Importe (+21,6%) im Vergleich zu den Exporten (+20,9%). Nach den Statistiken des INS haben die Importe Ende Oktober 2021 51,2 Milliarden Dinar erreicht, während die Exporte 37,8 Milliarden Dinar nicht überschritten haben. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres beliefen sich die Einfuhren auf 42,1 Mrd. Dinar und die Ausfuhren auf 31,3 Mrd. Dinar.

Defizit in der Lebensmittelbilanz von 1.699,2 Mio Dinar
Die Lebensmittelbilanz wies Ende Okt 2021 ein Defizit von 1.699,2 Millionen Dinar auf, gegenüber 619,5 Millionen Dinar im gleichen Zeitraum des Vorjahres, d.h. eine Deckungsrate von 67,3% im Jahr 2021 gegenüber 86,7% im Jahr 2020, wie die Nationale Beobachtungsstelle für Landwirtschaft (ONAGRI) am Donnerstag mitteilte. Wertmäßig sind die Lebensmittelexporte um 13,5% gesunken, während die Importe um 11,5% gestiegen sind. Laut ONAGRI ist das verzeichnete Defizit vor allem auf den Anstieg der Getreideeinfuhren (+20,0%) einerseits und den Rückgang der Olivenölexporte (-33,2%) andererseits zurückzuführen.

Die Exportpreise stiegen Ende Oktober 2021 bei Olivenöl um 40,2%, wobei sich der Durchschnittspreis deutlich verbesserte (8,23 DT/kg), und bei Tomaten um 11,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Preise für Datteln, Zitrusfrüchte und Fischereierzeugnisse sind jedoch um 12,8%, 7,9% bzw. 6,9% zurückgegangen.

Bei den Einfuhren verzeichnete ONAGRI zufolge der Importpreis für Getreide bis Ende Oktober 2021 einen Anstieg von (+16,4%) für Hartweizen, (+28,0%) für Weichweizen, (+33,2%) für Gerste und (+51,6%) für Mais. Dasselbe gilt für den Preis von Milch und Folgeerzeugnissen (+14,9%), pflanzlichen Ölen (+34,5%) und Zucker (+8,4%), während die Preise für Fleisch und Kartoffeln (-41,4%) bzw. (-19,2%) gesunken sind.

Titelbild: Symbolfoto (Handelshafen Gabes)

Quelle: Réalités | TAP Presseagentur