Nov 2021: Arbeitslosenquote in Tunesien steigt auf 18,4 Prozent

Die Arbeitslosenquote stieg im dritten Quartal 2021 um 0,5 Punkte auf 18,4 Prozent. Dies geht aus den Beschäftigungs- und Arbeitslosenindikatoren für das dritte Quartal des laufenden Jahres hervor, die am Montag, den 15 Nov 2021 vom Nationalen Institut für Statistik Tunesiens (INS) veröffentlicht wurden. Die Zahl der Arbeitslosen für das dritte Quartal 2021 wird auf 762.000 der gesamten Erwerbsbevölkerung beziffert gegenüber 746.400 Arbeitslosen im ersten Quartal 2021; das sind über 16.000 Arbeitslose mehr im Arbeitsmarkt. So erreichte die Arbeitslosenquote 18,4% gegenüber 17,9% im zweiten Quartal.

Laut des Berichts vom Nov 2021 stieg die Arbeitslosenquote im dritten Quartal 2021 für beide Geschlechter um 0,5 Punkte: 15,9% für Männer und 24,1% für Frauen. Die Arbeitslosenquote für junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren stieg im dritten Quartal 2021 ebenfalls auf 42,8%, gegenüber 41,7% im zweiten Quartal. Diese Quote wird für Männer auf 42,8% und für Frauen auf 41,7% veranschlagt. Auch die Zahl der Erwerbstätigen ist weiter rückläufig und sank im dritten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal um 28.000.

Im dritten Quartal 2021 liegt die Zahl der Erwerbstätigen bei 3.378.900 gegenüber 3.406.900 im zweiten Quartal 2021, was einem Rückgang von 28.000 Personen entspricht. Diese Bevölkerung teilt sich in 2.401.900 Männer und 977.000 Frauen auf.

Im dritten Quartal 2021 lag die Gesamtzahl der Beschäftigung in Tunesien bei 4.141.600, gegenüber 4.153.300 im zweiten Quartal; das bedeutet einen Rückgang um 11.700 Erwerbstätige. Infolgedessen ging auch die Erwerbsquote zurück und erreichte im dritten Quartal 2021 46,5%, d. h. 0,5 Punkte weniger als im zweiten Quartal 2021.

Die Erwerbsbevölkerung setzt sich aus 2.854.600 Männern und 1.287.000 Frauen zusammen. Die Erwerbsquote wird für Männer auf 65,8% und für Frauen auf 28,2% berechnet.

Die höchsten Arbeitslosenquoten sind in den Regionen im Westen und Süden Tunesiens zu verzeichnen: Nord-West (33,0%), Süd-West (26,3%), Mitte-West (23,0%) und Süd-Ost (22,5%). Die Unterschiede im Vergleich zur nationalen Quote (18,4 %) liegen zwischen vier und vierzehn Punkten. Im Vergleich zum 2. Quartal 2021 verzeichnete der Nordwesten den größten Anstieg (+3 Punkte), gefolgt vom Südwesten (+1,3 Punkte), der Mitte-Ost (+1 Punkt) und der Mitte-West (+0,9 Punkte). Nur in den Regionen Nord-Ost und Süd-Ost ging die Arbeitslosenquote zurück (-1 Punkt bzw. -0,9 Punkt).

Quelle: Amt für Statistik (INS) | TAP

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