Ali Mrabet: Tunesier sollen sich weiterhin gegen das Coronavirus schützen

Gesundheitsminister Ali Mrabet hat die Tunesier aufgefordert, nicht in ihren Bemühungen zum Schutz gegen das Coronavirus nachzulassen. Die grundlegenden Protokolle der Prävention und des Schutzes sollten beibehalten werden, insbesondere im Hinblick auf den Ramadan und die Gebete in den Moscheen.

Die Covid-19-Pandemie scheint uns mit all ihren Veränderungen, dem Versteckspiel, dass sie uns aufzwingt, den Überraschungseffekten und ihrer Fähigkeit, in Vergessenheit zu geraten, um dann wieder anzusteigen, nicht mehr loszulassen. Am gestrigen Dienstag, den 29. März 2022, rief Dr. Ali Mrabet die Tunesier über den Radiosender Mosaïque FM zur Vorsicht auf und riet ihnen dringend, nicht so leicht in die Falle zu tappen, dass die Covid-19-Pandemie „eine neue Seite aufschlägt“. Zwar seien die Ergebnisse der Bekämpfung des Virusmonsters durchaus zufriedenstellend, aber es bleibe noch einiges zu tun.

Die grundlegenden Protokolle der Prävention und des Schutzes dürften nicht aufgegeben oder leichtfertig missachtet werden: Das Tragen einer Maske, körperliche Distanzierung und hydroalkoholisches Gel seien immer noch angebracht. Diese Vorsichtsmaßnahmen würden in den nächsten Tagen, wenn der Ramadan beginnt, besonders wichtig sein. Mrabet sagte, dass die Menschen in den Märkten, vor und in den Bäckereien, bei Metzgern und Lebensmittelhändlern nachlässig werden könnten. Das gilt auch für die Tarawih-Gebete in den Moscheen. Hier könnte Covid-19, das seit über zwei Jahren unter uns weilt, besonders hart zuschlagen.

Der Minister macht sich keine großen Illusionen und rechnet mit einem erneuten Anstieg der Ansteckung und einigen Schäden womöglich schon im kommenden Mai. Aber er beruhigt: „Wir sind auf diese unglücklichen Eventualitäten vorbereitet. Wir haben jetzt die Mittel und die Erfahrung, um darauf zu reagieren.

Quelle: Mosaïque FM

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