Sommer und Mückenstiche – Was hilft?

Die Sommersaison kommt mit all ihren Freuden und Problemen, wie Mückenstiche. Aufgrund der Nachlässigkeit der zuständigen tunesischen Behörden konnten sich die Mücken ungehindert vermehren und drohen, in diesem Sommer zum Problem zu werden. Dieser Zustand droht, das Leben der Bürger zu vermiesen, vor allem während der Abendstunden.

Zunächst einmal sind es die weiblichen Mücken, die stechen, nicht die männlichen. Sie ernähren sich von menschlichem Blut, denn sie benötigen ein spezielles Eiweiß, dass im Blut vorkommt, um nach der Befruchtung durch eine männliche Mücke Eier bilden zu können. Die Mücken wählen ihr Ziel nach verschiedenen Kriterien aus. Zum Einen werden sie von Kohlendioxid (CO2) angezogen, dass durch unsere Atmung freigesetzt wird und das sie, vor allem bei Windstille, bis zu 50 Meter weit wahrnehmen können. Je mehr CO2 eine Person ausstößt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gestochen wird.
Zum anderen spielen die Körperausdünstungen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Opfer. Schweiß oder auch Parfüm können Mückenstiche begünstigen. Insbesondere spielen Zersetzungsprodukte von Schweiß, wie beispielsweise Ammoniak, Harn- oder Milchsäure, für die Tiere eine große Rolle bei der Auswahl ihrer Opfer. Mücken stechen gerne in der Nacht, wenn sie laut einer in Scientific Reports veröffentlichten Studie den Körpergeruch am besten riechen können.

Nach einem Mückenstich bildet sich meist schnell ein kreisförmiger Fleck, der sich rötet und schnell stark juckenden Quaddel anschwellen kann. Verursacht wird das durch ein Sekret, dass die Mücke beim Stich abgibt, dass die Stelle betäubt und die Blutgerinnung hemmt, um das Saugen des Blutes zu vereinfachen. Der menschliche Körper reagiert darauf und schütte den Immunbotenstoff Histamin aus, der die Gefäße erweitert und Flüssigkeit ins Gewebe austreten lässt. Deshalb nässt die Einstichstelle häufig.

Zur Linderung des Juckreizes werden in Tunesien einige Tricks angewendet.

  • Deodorant: Da Mücken von Schweiß angezogen werden, macht es Sinn, diesen zu neutralisieren und so die Geruchsrezeptoren der Insekten zu verwirren. Wählen Sie am besten einen Roll-on mit so wenig Duftstoffen wie möglich, den Sie direkt auf die Haut auftragen können.
  • Natron: Diese natürliche Zutat ist nicht nur ein Verbündeter im Haushalt. Er hat auch antiseptische Eigenschaften. Um einen Stich zu lindern, mischen Sie 3 Esslöffel in 100ml Wasser und geben Sie die Mischung auf eine Kompresse, bevor Sie sie auf die gewünschte Stelle legen.
  • Ätherische Öle: Sie können zur Behandlung von kleinen Wehwehchen oder Erkältungen verwendet werden. Sie sind auch sehr wirksam gegen Juckreiz. Die Öle von Zitrusfrüchten, Eukalyptus und Zedernholz wirken gut. Insbesondere das ätherische Lavendelöl stellt eine echte Lösung gegen Juckreiz dar. Ein paar Tropfen auf den Stich und hoppla!
  • Bananen: Wenn Sie Bananen lieben, sollten Sie die Schale gut aufbewahren. Sie kann nämlich dazu verwendet werden, Verbrennungen oder Stiche zu lindern. Reiben Sie sie einfach auf die betroffene Stelle.
  • Aloe-Vera-Gel: Ob aus der eigenen Pflanze gewonnen oder im Handel gekauft, Aloe-Vera-Gel lindert wirksam und beseitigt das quälende Juckreizgefühl sofort.

Quelle: Mit Material von Univers News

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