Einführung eines neuen Tourismusangebots mit dem Namen „Kulinarische Route“

Tunesien führt ein neues touristisches Angebot unter dem Namen „Kulinarische Route“ ein. Sie ergänzt die „UNESCO-Route“ und die „Kino-Route“, die im Rahmen des Tourismusprogramms „Tunesien ist unser Ziel“ (La Tunisie est notre Destination) geschaffen wurden. Entwickelt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Förderung des nachhaltigen Tourismus. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die Touristen die Möglichkeit bietet, das Land durch seine Vorzeigeprodukte zu entdecken, indem sie zu verschiedenen kulinarischen Erlebnissen eingeladen werden.

An der Zeremonie zur Einführung dieser neuen Route nahmen der Minister für Tourismus, Mohamed El Moez Belhassine, und der Minister für Landwirtschaft, Wasserressourcen und Fischerei, Mahmoud Elyes Hamza, sowie Vertreter der Europäischen Union und des Programms der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GIZ) und Verantwortliche von Tourismusverbänden teil.

Siehe auch unseren ersten Bericht zum Thema: Die kulinarische Route: Neues touristisches Angebot in Entwicklung

Belhassine betonte, dass „diese neue Tourismusroute darauf abziele, den Reichtum der verschiedenen Regionen an traditionellen Gerichten zu entwickeln und aufzuwerten, und zwar im Rahmen der Entwicklung des immateriellen Kulturerbes, das zu einem Faktor der touristischen Attraktivität geworden ist. Er wies darauf hin, dass diese neue Route zu den übrigen Werbeprogrammen hinzukommt, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und Deutschland im Rahmen des Projekts „Tunesien ist unser Ziel“ gestartet wurden, und zwar alles im Rahmen der Strategie, die vom Tourismusministerium in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren angenommen wurde. Diese Strategie zielt darauf ab, das Tourismusprodukt zu erweitern, zu bereichern und zu vermarkten, um den neuen Anforderungen der tunesischen und ausländischen Touristen gerecht zu werden, die nach alternativen und nachhaltigen Tourismusprodukten verlangen.

Mahmoud Elyes Hamza war der Ansicht, dass Tunesien über eine Vielzahl von Ökosystemen, insbesondere in der Landwirtschaft, verfüge, die dazu beitragen könnten, lokale landwirtschaftliche Produkte mit hoher Wertschöpfung in verschiedenen Regionen anzubieten. Er wies darauf hin, dass die optimale Nutzung dieser Ressourcen eine lokale Dynamik schaffen und die Entwicklung in den verschiedenen Regionen des Landes vorantreiben, aber auch die Verbindungen zwischen landwirtschaftlichen Produkten und dem Tourismussektor stärken wird.

Das Programm „Tunesien ist unser Ziel“ wird von der Europäischen Union mit 45 Millionen Euro finanziert, um einen Gesamtbetrag von 51 Millionen Euro zu erreichen, der über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgezahlt wird. Das Programm hat drei Schwerpunkte: Vielfalt und Qualitätssteigerung des Tourismusangebots in Zusammenarbeit mit der GIZ, Stärkung der Wertschöpfungsketten in den Bereichen Handwerk und Design sowie Aufwertung des kulturellen Erbes im Tourismusangebot.

Quelle: Ministerium für Tourismus und Kunsthandwerk

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