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Jendouba: Beni M’tir wird touristische Gemeinde

Die Gemeinde Beni M’tir, die zur Delegation Fernana im Gouvernorat Jendouba gehört, ist in die Liste der touristischen Gemeinden aufgenommen worden, um sie durch die Aufwertung der natürlichen Stätten und historischen Denkmäler in der Region zu einem bevorzugten Ziel für den Ökotourismus zu machen.

Der Minister für Tourismus und Handwerk, Mohamed Moez Belhassine, hat am vergangenen Freitag die Aufnahme von Beni M’tir in die Liste der touristischen Gemeinden angekündigt, als er anlässlich seines Arbeitsbesuchs im Gouvernorat Jendouba eine Arbeitssitzung im Sitz der Gemeinde Beni M’tir abhielt. Bei dieser Gelegenheit rief er die jungen Menschen in der Region dazu auf, Projekte in den Bereichen Tourismus und Kunsthandwerk zu starten und die Unterstützung und Betreuung durch das Ministerium sowie die umfangreiche finanzielle Unterstützung durch eine Reihe internationaler Geber zu nutzen, um alternative und nachhaltige Tourismusprojekte ins Leben zu rufen.

Belhassine betonte, dass die Gemeinde Beni Mtir künftig von der Unterstützung durch den Fonds zum Schutz der Tourismusgebiete profitieren könne, die es ihr ermöglichen würde, das Tourismusangebot zu verbessern und die Region zu fördern.
Bei seinem Besuch am Standort des Tourismusprojekts „Faj Al Atlal“ betonte der Minister, dass dieses Gebiet über eine atemberaubende Naturlandschaft verfüge, die es zu einem einzigartigen touristischen Ort machen werde. Das Projekt, so sagte er, sei Teil der strategischen Ausrichtung und der sektoralen Ziele des Tourismusministeriums zur Förderung des Sektors im Zeitraum 2023-2025 sowie zur Förderung von Investitionen in der Region und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich das Tourismusprojekt „Faj Al Atlal“ über eine Fläche von 43 Hektar erstreckt. Es besteht aus 6 Hoteleinheiten mit einer Kapazität von 1318 Betten, 5 Residenzen mit einer Kapazität von 410 Betten und 7 Animationszentren.

Neben Beni M’tir wurden neun weitere Stadtverwaltungen als „touristische Gemeinden“ eingestuft, womit sich deren Zahl auf insgesamt 57 erhöht. Es handelt sich um die folgenden Gemeinden: Snad (Gafsa), Zarat und Dkhilet Toujen (Gabes), Bekalta (Monastir), Enfidha (Sousse), Ghomrassen (Tataouine), El Mahrès (Sfax), Kalaât Senan (Le Kef) und Beni Khedache (Medenine). „Die neue Klassifizierung ermöglicht es diesen Gemeinden, die vom Fonds zum Schutz der Tourismusgebiete angebotene Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um Projekte und Programme im Zusammenhang mit der Sauberkeit und der Umwelt durchzuführen und touristische Rundwege zu schaffen“, fügte er hinzu.

Mehr zu Beni M’tir und dem Stausee: hier klicken

Quelle: Ministerium für Tourismus und Handwerk

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